Flucht vor Armut und
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Ein herrlicher Januartag mit sonnigem Frühlingswetter lädt zu einem Spaziergang durch die Dresdner Neustadt ein. Ich denke an die Zeit vor vielen Jahren zurück, als hier einmal richtiger Schnee lag und die Straßen schwer passierbar waren. Heute ist freilich sonniges Wetter, also perfekt für einen Nachmittagsspaziergang. Ich starte meinen Rundgang am Albertplatz, wo der artesische Brunnen wie jedes Jahr sprudelt und die goldene Krone auf dem tempelartigen Brunnenhaus, in der Sonne glänzt.
Am Albertplatz in Dresden, wo Geschichte und Gegenwart in einer einzigartigen Symphonie zusammenfließen, spüre ich das pulsierende Herz der Stadt. Ich stehe gegenüber dem 1929 für die Sächsische Staatsbank erbauten Paulickhochhaus. Mit 11 Etagen und 40 Metern Höhe, eines der ersten deutschen Hochhäuser in Stahlbeton-Skelettbauweise, ein selbstbewusstes Zeichen des Fortschritts und der Modernität in Dresden. Vom Albertplatz breiten sich neun Straßen sternförmig aus, wie die Arme einer Krake, die sich in alle Richtungen der Stadt erstrecken. Der kreisförmige Straßenverkehr fließt um mich herum, ein ständiger Strom von Autos, Fahrrädern und Fußgängern, die wie Noten auf den Linien eines unbekannten Liedes tanzen. Ich denke an das Jahr 1817 zurück, als nach dem Schleifen der Festungsanlagen um Dresden der Albertplatz als Bautzner Platz entstand. Es ist schwer vorstellbar, dass hier einmal das Schwarze Tor stand, das 1812 abgerissen wurde. Der Bautzner Platz wurde 1871 zu Ehren des späteren Königs Albert in Albertplatz umbenannt, 1945 wurde der Name in Platz der Roten Armee geändert. Nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur Einheitspartei SED, ab 1946 in Platz der Einheit, 1991 zu guter Letzt in Albertplatz rückbenannt. Jetzt ist der Albertplatz ein lebendiges Zeugnis der ständigen Veränderung und Erneuerung der Stadt.
Ich bewundere die beiden Springbrunnen, die den Platz zieren: „Stürmische Wogen“ und „Stille Wasser“. Der erste zeigt den Sturm, der wild auf einem Ross reitet, kämpfend mit Seeungeheuern, eine Schlangenpeitsche schwingend - eine Darstellung von Kraft und Entschlossenheit. Gegenüber, „Stille Wasser“, eine verträumte Nymphe, die mit einer Lilie in der Hand musiziert, umgeben von Fröschen, Schnecken und Muscheln - ein Symbol der Ruhe und des Friedens.
Mein Blick fällt auf den Tempietto des Artesischen Brunnens, ein kunstvolles Meisterwerk von Hans Erlwein im Jahr 1906, das an ein antikes Tempelchen mit Säulen und Kuppel erinnert. Das konstant mit 16 °C, im Winter wie im Sommer, plätschernde Wasser erzählt seine eigenen Geschichten, Geschichten von vergangenen Zeiten und der endlosen Bewegung des Lebens. Dazu gehört der von Rolf Röder gestaltete Trinkbrunnen.
Solange ich über den Platz schlendere, fühle ich mich wie ein Teil dieser sich ständig wandelnden Szenerie. Jeder Schritt hier ist ein Schritt durch die Zeit, ein Tanz mit der Geschichte und der Gegenwart. Der Albertplatz, mit seinen historischen Wurzeln und seinem modernen Puls, ist nicht nur ein Ort, er ist eine lebendige Bühne, auf der sich das tägliche Drama des Lebens in Dresden entfaltet, vor allen werktags beim Warten auf die Tram. Am Wochenende geht es gemütlicher zu.
Herzliche Grüße aus der lebendigen Dresdner Neustadt,
Ihr Zeitreisender durch die Gassen der Neustadt und Chronist der kulinarischen Erlebnisse.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von vergilbten Fotografien und Erinnerungen an ein lecker Mittagessen in der Happel Diele.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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