Dresden

Spaziergänge + Wanderungen

Aus dem Herzen

Einen Freund, der mir die Sorgen Aus dem wunden Herzen sang, Der an jedem frühen Morgen Freudig mir entgegensprang. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der […] Mehr lesen

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Möchte bezahlen, gut

abschneiden und in die Höhlung klemmen, quer herüber. Viel Moos hier. Dieses darauf legen. Dann kann nicht herunterfallen. Versteck fertig! Schönes Landhaus! Prachtvolle Villa! […] Mehr lesen

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So gut wie mögl

besserte ich mein Schnupftuch wieder aus, setzte aber aber auf seine Haltbarkeit nicht länger das Vertrauen, um aufs neue eine so gefährliche Unternehmung zu wagen. ­Ungefähr […] Mehr lesen

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Zwischen Gedenktafeln und futuristischer Architektur.

Ich stehe an der Haltestelle Dürerstraße und habe Glück - die Straßenbahn der Linie 13 wird in exakt 9 Minuten hier eintreffen. Aber Moment mal, wer braucht schon die Bahn? Ich entscheide mich spontan dazu, zur nächsten Haltestelle zu laufen. Ich werde meine sportliche Seite zeigen und einige Kalorien verbrennen.

Der Henriettenstift ein Geheimnis der Vergangenheit.

Links passiere ich den Standort des ehemaligen Altersheims der Jüdischen Gemeinde Henriettenstift an der Eliasstraße, die seit 1938 als Güntzstraße bekannt ist. Im Jahr 1945 fiel das Haus den Bombardierungen zum Opfer und wurde völlig zerstört. Heute erinnert eine Gedenktafel an den einstigen Henriettenstift, mit dem berührenden Text: "Vor der Zerstörung Dresdens stand an dieser Stelle das Altersheim der jüdischen Gemeinde Henrietten Stift. Hier begann von 1942 bis 1943 der Leidensweg jüdischer Menschen, der schließlich im Vernichtungslager Theresienstadt endete." Eine tragische Geschichte, die uns daran erinnert, wie wichtig es ist, die Vergangenheit nicht zu vergessen.

Energieerzeugenden Gymnasium der Spätmoderne.

Voller Energie werfe ich einen Blick auf den Schulneubau, der rechts von mir aufragt. Dieses futuristisch anmutende Meisterwerk wurde von den talentierten Behnisch Architekten entworfen und vereint geschickt den Stil der Spätmoderne. Das renommierte St. Benno-Gymnasium ist eine staatlich anerkannte Schule des Bistums Dresden-Meißen. Glaub mir, diese Schule hat es wirklich drauf - sie bietet ein sprachliches, musisches und naturwissenschaftliches Profil. Benannt wurde sie nebenbei bemerkt nach Benno von Meißen, dem Schutzpatron der Diözese. Während ich weitergehe, fällt mein Blick auf das Dach des St. Benno-Gymnasiums. Dort thront eine bemerkenswerte Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von 36 kWp. Stell dir vor, sie erzeugt im Durchschnitt unglaubliche 31 MWh Strom pro Jahr! Hoffentlich werden noch viele weitere von dieser umweltfreundlichen Initiative inspiriert. Die Straßenbahn wird an der Haltestelle St.-Benno-Gymnasium in 6 Minuten eintreffen. Ich beschließe, weiter bis zum Straßburger Platz zu eilen. Es sind ja nur lächerliche 400 Meter zu Fuß. Dort angekommen, steige ich in die Straßenbahn der Linie 13 ein und lasse mich durch Dresden kutschieren.

Auf den Spuren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage.

Die Route führt mich vorbei am Georg-Arnhold-Bad, dem Rudolf-Harbig-Stadion, und natürlich darf der Zoo Dresden nicht fehlen! Ich steige an der Haltestelle am S-Bahnhof Strehlen aus und mache mich auf den Weg in Richtung Großer Garten. Unterwegs passiere ich die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, die mit einem beeindruckenden Denkmal für Karl Gottfried Mäser aufwartet.

Zwischen Parkeisenbahn und goldenen Federaugen.

Ich schlendere weiter über die Tiergartenstraße und erreiche endlich den Carolasee. Hier bieten sich zahlreiche fotogene Motive, mit malerischen Bäumen, dem idyllischen Carolasee und seiner eleganten Fontäne. Ich nehme mir an der Hauptallee eine kurze Auszeit, um den Zug der Parkeisenbahn abzuwarten, der gerade in den Bahnhof Palaisteich einfährt. Ein wahrer Augenschmaus! Nach dieser kurzen Pause setze ich meinen Weg fort. Plötzlich stellt sich mir eine Frage: Was verbirgt sich wohl hinter dem geheimnisvollen Begriff "Boumhenge"? Wo zur Hölle befindet sich dieses rätselhafte Objekt? Ich beschließe, nicht weiter darüber nachzudenken und eile zügig am Kletterbaum vorbei. Ich bin wahrlich nicht in der Stimmung zum Klettern. Links abbiegend gelange ich schließlich zur Stübelallee und Lipsiusstraße. Dort erwartet mich ein kurioses Ereignis: Ein Auto hat es tatsächlich geschafft, grandios in der Kurve zu scheitern und wird nun vom unschuldigen Schild "bei flüssigem Verkehr auf den Elbbrücken" aufgehalten. Wie aufregend! Ein stolzer Augenzeuge, "mit offenen Augen" und einem Hang zum sarkastischen Humor, ist der "Radschlagende Pfau", der den Unfall betrachtet. Obwohl der Zahn der Zeit den Pfau inzwischen etwas mitgenommen hat, leuchten seine goldenen Federaugen nach wie vor als wahrer Glanzpunkt inmitten der urbanen Kulisse. Ein wahrer Hingucker!

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