Dresden

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Ein Spaziergang durch Dresden Gruna
und die Rettung leckerer Backwaren.

Der Geruch der Möglichkeit.

Der Dresdner Morgen hat eine eigene Grammatik. Zuerst kommt das Licht, ein schmales, graues Blatt, das den Horizont aufschlägt. Dann das Geräusch, ein entferntes, metallisches Knirschen von hundert hochgezogenen Rollläden. Zuletzt der Geruch, ein Gemisch aus feuchtem Asphalt, bröckelndem Sandstein und der unmissverständlichen, süßen Note von frischem Hefeteig. Dieser Geruch führte mich. Er kam aus östlicher Richtung, aus Gruna. Ein Geruch, der ein Versprechen enthielt: Heute würde ich etwas retten. Ein Frühstück. Vielleicht auch mein Gewissen.

Der Aufbruch in die Gegenwart.

Ich verließ meine Wohnung mit dem spezifischen Ziel der Sinnlosigkeit. Einfach laufen. Dem Geruch folgen. Gruna lag da wie ein vergessenes Buch, das man aus dem Regal zieht und dessen Seiten beim Aufschlagen nach Staub und Tinte riechen. Die Grunaer Straße empfing mich mit einer Allee alter Platanen. Ihre Rinde schuppte sich in hellen, cremefarbenen Fetzen. Die Häuser, diese soliden, bürgerlichen Fassaden aus der Jahrhundertwende, blickten mit einer gelassenen Arroganz auf die Straße. Sie hatten Kriege und Regime überstanden. Mein Vorhaben, Brötchen zu retten, kam ihnen wahrscheinlich absurd vor. Ich fühlte mich klein und zeitgenössisch.

Der steinerne Atem der Thomaskirche.

Plötzlich öffnete sich der Blick. Die Evangelisch-Lutherische Thomaskirche stand da, nicht als sanftes Gotteshaus, sondern als kantiger, fast trotziger Block aus dunklem Stein. Die Sonne, jetzt ein matter Goldtaler, kitzelte die Spitze des Turms. Ich trat näher. Der Platz war still. Nur das Rascheln einiger Blätter, die der Nachtwind in eine Ecke getrieben hatte. Ich legte eine Hand an die kühle, raue Oberfläche der Kirchenmauer. Dieser Stein atmete. Er atmete nicht poetisch, sondern real. Er speicherte den Frost von tausend Wintern, den Gesang von Generationen der Kirchgemeinde Dresden Gruna Seidnitz, die Hitze von Sommertagen, an denen Kinder auf dem Pflaster spielten. Hier, an der Ecke Beilstraße zur Bodenbacher Straße, war kein Museum. Es war ein lebendiger Atemzug der Stadt.

Die unsichtbaren Pfade.

Ich schlenderte die Bodenbacher Straße hinunter. Sie war unscheinbar, eine Schlagader des Alltags. Ein Lieferwagen hupte. Eine junge Frau schob einen Kinderwagen und sprach energisch in ihr Telefon. Die Geschichte Grunas war hier nicht in Tafeln gemeißelt, sondern in der Struktur der Backsteine, in der Ausrichtung der Häuserzeilen, im leichten Gefälle der Straße zum Wasser hin. Ich stellte mir die Gemeindemitglieder vor, wie sie sonntags diesen Weg zur Thomaskirche nahmen, in ihren guten Anzügen und Sonntagskleidern. Ein unsichtbarer Pfad, eingetreten von Millionen Schritten des Glaubens und der Gewohnheit. Meine eigenen Schritte fühlten sich plötzlich laut an.

Die Zwinglistraße und das Ziel.

Die Zwinglistraße roch anders. Der süße Hefegeruch verwandelte sich hier in ein komplexes Bukett: Sauerteig, geröstete Mandeln, karamellisierter Zucker. Die Quelle war ein schmaler, hell erleuchteter Laden: Stadtbäcker Höring. Das Schild war altmodisch, die Schrift verspielt. Im Schaufenster thronte eine Pyramide aus glänzenden Zimtschnecken, daneben Berge von Körnerbrötchen, die aussehen, als hätten sie ein intensives Workout hinter sich. Mein Magen knurrte. Das war es. Das Schlachtfeld der Lebensmittelrettung.

Die Taktik des Retter.

Ich betrat den Laden. Die Luft war warm, schwer, betörend. Hinter der Theke stand eine Frau mit einem freundlichen, aber wachen Gesicht. Ihr Namensschild sagte „Marlene“. „Guten Morgen“, sagte ich, bemüht nonchalant. „Ich bin wegen der… geretteten Ware.“ Marlene nickte, als hätte ich das Passwort genannt. „Ah, der Retter-Sack. Kommen Sie.“ Sie führte mich zu einem Regal am Ende der Theke. Dort standen mehrere braune Papiertüten, prall gefüllt. „Vierzehn Teile für sieben Euro. Heute haben wir ganz viel Gutes drin.“ Sie zwinkerte mir zu. Ich fühlte mich wie ein Eingeweihter, ein Mitglied eines geheimen Clubs, der nicht gegen das System kämpfte, sondern seine üppigen Reste verwertete.

Die Beute.

Ich zahlte und nahm den prallen Sack in Empfang. Die Wärme der Backwaren drang durch das Papier. Ein wohliges Prickeln auf meinen Handflächen. Ich konnte nicht widerstehen und spähte hinein. Ein monumentales Roggenmischbrot. Sechs verschiedene Brötchensorten, von Mohn bis Sonnenblumenkern. Eine Brezel, die so groß war, dass sie aussah, als wolle sie mich umarmen. Und zwei Zimtschnecken, deren Zuckerglasur in der Ladenbeleuchtung wie flüssiges Bernstein funkelte. Sieben Euro. Ein symbolischer Akt, ein winziger Dolchstoß gegen die monströse Statue der Verschwendung. Ich fühlte mich absurd heldenhaft.

Das unerwartete Ticket.

Auf dem Rückweg, die Zwinglistraße wieder hinauf, grub ich in meiner Jackentasche nach meinem Schlüsselbund. Meine Finger stießen auf etwas Glattes, Papiernes. Ich zog es heraus. Zwei Tickets für das Dresdner Riesenrad, verblasst, vom letzten Besuch mit einem Freund, der jetzt in Hamburg lebte. Ich blieb stehen. Die vergessenen Tickets lagen in meiner Hand, ein Relikt aus einer unbeschwerteren Zeit. Sie waren ein Anker in der Vergangenheit und gleichzeitig ein Versprechen für die Zukunft. Nächstes Mal, dachte ich, nächstes Mal steige ich ein und sehe mir Gruna von oben an. Die Thomaskirche, die Zwinglistraße, alles nur ein Modell.

Der Geschmackstest.

Ich konnte nicht bis zu Hause warten. An einer kleinen Bank, von der aus man auf die zurückgewonnene Friedensstatue blicken konnte, öffnete ich den Sack. Die Entscheidung fiel auf eine der Zimtschnecken. Sie wog schwer in meiner Hand. Der erste Biss war eine Offenbarung. Die Zuckerglasur zerbrach mit einem sanften Knirschen. Der Teig darunter war weich, luftig, aber nicht trocken. Er schmolz. Der Zimt war nicht aufdringlich, sondern warm, erdig. Es war der Geschmack von handwerklicher Perfektion, die um sechs Uhr morgens in einer Backstube an der Zwinglistraße entstanden war. Und er war gerettet. Diese köstliche, unnötige Perfektion wäre sonst im Müllcontainer gelandet. Die Bitterkeit dieser Erkenntnis vermischte sich mit der Süße auf meiner Zunge. Es war der komplexeste Geschmack, den ich seit langem erlebt hatte.

Die Heimkehr der Schätze.

Der Rest des Weges war ein Triumphzug. Die Tüte mit der Backwarenbeute schwang an meiner Seite. Der Duft von frischem Brot umgab mich wie eine persönliche Duftwolke. Vorbeigehende warfen mir neidische Blicke zu, oder ich bildete es mir zumindest ein. Die Grunaer Straße kam mir auf dem Rückweg vertrauter vor. Ich erkannte Details: die verzierten Balkongitter eines Hauses, die Katze, die hinter einem Fensterbrett döste. Ich war nicht mehr ein Fremder, der durch Geschichte spazierte. Ich war ein Teil ihres heutigen Tages geworden, ein Agent der Nachhaltigkeit mit einer Tüte voller Beweise.

Das Frühstück der Reflektion.

Auf meiner Veranda breitete ich die Beute aus. Die Sonne stand jetzt höher, warf scharfe Schatten. Das Roggenbrot, die Brötchen, die Brezel, die zweite Zimtschnecke – sie lagen da wie die Trophäen einer erfolgreichen Expedition. Ich schnitt das Brot an. Die Kruste widerstand dem Messer, bis sie mit einem befriedigenden Knacken nachgab. Der Geruch von Malz und Sauerteig stieg auf. Ich bestrich eine Scheibe dick mit Butter. Der Kontrast von kalt, salzig und cremig zu warm, herb und saftig war ein kleines Kunstwerk. Jeder Bissen war eine Bestätigung. Stadtbäcker Höring hatte nicht nur Backwaren produziert. Er hatte einen Kreislauf in Gang gesetzt. Ich kaufte, ich aß, ich würdigte. Nichts wurde verschwendet. In dieser einfachen Handlung steckte eine ganze Philosophie.

Die Mechanik des Rettens.

Während ich aß, recherchierte ich auf meinem Telefon. Das Konzept „Essen retten“ war längst eine Bewegung. Apps, Initiativen, Läden wie Höring. Es ging nicht um Almosen, sondern um Logik. Die Backstube produzierte Überfluss, der Überfluss fand dankbar Abnehmer. Eine Win-Win-Situation, bei der der Planet auch noch gewann. Ich stellte mir die Bäcker vor, wie sie am Vorabend die Tüten packten. Welche Freude, zu wissen, dass ihre Arbeit gewürdigt wurde, statt in der Tonne zu enden. Es war ein Akt des Respekts. Respekt vor der Arbeit, den Ressourcen, der Kunst des Backens. Meine sieben Euro fühlten sich wie die beste Investition des Monats an.

Die Botschaft der Steine.

Meine Gedanken wanderten zurück zur Thomaskirche. Sie, gebaut aus Stein, war für die Ewigkeit gedacht. Meine geretteten Brötchen waren für den nächsten Tag gedacht. Beides, das Ewige und das Vergängliche, existierte nebeneinander in Gruna. Die Kirchgemeinde, die seit Generationen Bestand hatte, und die moderne Initiative gegen Lebensmittelverschwendung. Beide waren Ausdruck von Wertschätzung. Die einen schätzten den Glauben, die Gemeinschaft, das Erbe. Die anderen schätzten die Ressourcen, die Arbeit, den Moment. Vielleicht, dachte ich, war das der wahre Charakter dieses Stadtteils: eine tiefe, fast sture Wertschätzung für das, was da ist. Ob es nun Gott ist oder eine perfekt gebackene Zimtschnecke.

Die Melancholie des Spätnachmittags.

Der Tag neigte sich. Ich saß noch immer auf der Veranda. Die Tüte war leer, bis auf ein paar Brösel. Eine sanfte Melancholie legte sich über mich, die gute Art. Die Art, die von einem erfüllten Tag kommt. Die ersten Laternen an der Grunaer Straße gingen an, kleine gelbe Punkte in der blauen Dämmerung. Irgendwo in der Ferne drehte sich das Riesenrad, ein langsam leuchtendes Rad gegen den Himmel. Meine Tickets lagen auf dem Tisch. Das nächste Abenteuer war bereits bezahlt. Gruna war nicht mehr nur ein Name auf einem Stadtplan. Es war ein Geflecht aus Gerüchen, Geschmäckern, Steinen und Geschichten geworden. Meine Geschichte von heute war eine davon.

Das Versprechen.

Ich versprach mir selbst zwei Dinge. Erstens: Ich würde wieder zum Stadtbäcker Höring gehen. Vielleicht nächsten Samstag. Vielleicht würde ich dann Marlene von meinem Frühstück auf der Veranda erzählen. Zweitens: Ich würde die Tickets einlösen. Dresden von oben sehen, Gruna als Miniaturlandschaft zu meinen Füßen. Die Thomaskirche als kleinen grauen Punkt ausmachen. Die Zwinglistraße als dünnen Strich. Die Perspektive würde alles verändern und doch gleich lassen.

Der anhaltende Duft.

Auch am nächsten Morgen, als ich meine Küche betrat, hing noch ein Hauch von Zimt und Hefe in der Luft. Er kam aus der leeren Papiertüte, die ich noch nicht weggeworfen hatte. Ein Geist, ein freundlicher Geist des guten Gewissens und des guten Geschmacks. Gruna war nur eine Straßenbahnfahrt entfernt. Seine Backsteinfassaden, seine stille Kirche, seine duftende Bäckerei – sie existierten weiter, unabhängig von mir. Aber für einen Tag hatte ich ein Teil davon sein dürfen. Ich hatte etwas gerettet. Und vielleicht, so dachte ich, während ich den Wasserkocher einschaltete, hatte es auch ein kleines Stück von mir gerettet. Die Routine. Die Gleichgültigkeit. Die Hast. Zumindest für diesen einen, langsam begonnenen Morgen in Dresden-Gruna.


Mit knusprigen Grüßen aus dem Herzen von Dresdens Gruna und und der Krümelspur eines guten Gewissens beim Essensretten,
Ihr Chronist der Gaumenfreuden und Retter der Zimtschnecke.

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*Der geneigte Leser möge es verzeihen, dass wir an dieser Stelle nicht im Detail ausführen, welche feinen Bäckereien im Laufe der Jahrzehnte ihren Duft verloren, welche Rezepte in der Versenkung der Zeit verschwanden und wie viele vollkommene Brötchen namenlos in den Abfallkratern der Überflussgesellschaft landeten. Die Geschichte, wie so oft, ist auch eine des Verschwindens, doch manchmal, ganz manchmal, darf sie auch eine des Wiederfindens und der bewussten Rettung sein, mit dem Knistern der Brötchentüten und dem Duft geheimer Rezepte, die selbst dem Wandel der Stadt Dresden trotzen.

Quellenangaben:
Inspiriert von der leisen Rebellion, mit jedem geretteten Brötchen gegen die Wegwerfgesellschaft zu rebellieren.
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft - Lebensmittelverschwendung
Zu gut für die Tonne! - Initiative der Bundesregierung
Deutsches Bäckerhandwerk - Nachhaltigkeit
Dresden, Stadtteil Gruna
Foodsharing.de – Lebensmittel retten
Bäckerei Höring Dresden Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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