An den Mond
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Mehr lesenSpaziergänge + Wanderungen
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Es ist ein gewöhnlicher Mittwoch Nachmittag in Dresden an dem ich die Güntzstraße entlang schlendere. Mein Blick fällt auf einen ungewöhnlich lebendigen Graffiti-Clown, der mir von einem Elektro-Schaltschrank zuzwinkert. Eine surreale Begegnung, als erste Zeichen, dass dies kein gewöhnlicher Spaziergang wird. Am Straßburger Platz, diesem pulsierenden Herzen der Stadt, setze ich mein Spaziergang, vorbei an Geschäften, Cafés und eiligen Passanten, fort.
Mein Weg führt mich zum Straßburger Platz, wo die Gegenwart auf die Vergangenheit trifft. An der Stelle, der einstigen Selbstbedienungsgaststätte Picknick, erhebt sich jetzt eine moderne Hausbaustelle. Wo die Bauarbeiten an dem modernen Gebäude im Gange sind, bemerke ich oben ein rundes Loch in der Fassade. Das Loch in der Fassade, groß genug, um die Fantasie anzuregen. Eine Gruppe von Passanten spekuliert, ob es für das Qi, diese geheimnisumwobene Lebensenergie, geschaffen wurde. Ein älterer Herr mit einem Bart, der Gandalf Konkurrenz machen könnte, flüstert mir zu, dass es in Wirklichkeit ein Tor zu einer anderen Welt ist, bewacht vom legendären Lindwurm von Dresden. Ich lache, aber als ich weitergehe, kann ich das Gefühl nicht abschütteln, dass die Stadt mehr Geheimnisse birgt, als es auf den ersten Blick scheint. Stimmt die Legende? Ist das ein Durchflugportal für den mythischen Lindwurm, der Dresdens Untergrund bevölkern soll? Ich schmunzle bei dem Gedanken und stelle mir vor, wie dieser mythische Eiswurm-Drache seinen Weg vom Freitaler Felsenkeller, durch die Stadt bahnt, ein pittoreskes Bild inmitten der modernen Architektur.
Weiter geht es die Lennéstraße entlang, vorbei an der Gläsernen Manufaktur, deren futuristische Fassade wie ein Juwel in der Nachmittagssonne glänzt. Hier erkennt man den Puls des modernen Dresdens, eingebettet in eine Geschichte, die tiefer reicht, wie es das Auge sieht. Jedes Gebäude, jede Straße scheint eine eigene Geschichte zu flüstern, eine Melodie aus Vergangenem und Gegenwärtigem.
An der Ecke biege ich in die Herkulesallee ein. Mein Blick wird von ‚Magenta Perspektives‘ eingefangen, einem Kunstwerk von Henning Haupt, neben der Herkulesallee. Eingefangen in ein Kaleidoskop das Farben und Formen, die wie moderne Zaubersprüche wirken, und Passanten in ihren Bann ziehen. Die Kunstwerke sind wie Fenster in andere Welten, wo die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen.
Die Tour überquert am Botanischen Garten die Stübelallee, die Comeniusstraße entlang zur Reißigerstraße. Hier, inmitten Dresdens, entdecke ich weitere Kunstobjekte, die die Straßen schmücken. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte, eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fantasie.. Die Straßen von Dresden sind gesäumt von Kunstwerken, die mich immer wieder zum Staunen bringen. Ich überquere die Stübelallee und erreiche die Reißigerstraße, wo ich weitere Kunstobjekte entdecke. Die kreativen Ausdrucksformen und die Vielfalt der Künstler in Dresden faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Bei meinem Spaziergang durch Dresden fällt mir die entspannte und heitere Atmosphäre auf, hier ist jeder Bürger ein Künstler. Inmitten aller Rätsel und Geheimnisse, die diese Stadt umgeben, spüre ich diese Mischung aus Geschichte, Kunst, Kultur und einem Hauch von Mystik, die Dresden zu einem unvergleichlichen Reiseziel macht. Dresden hält für seine Besucher immer wieder neue Überraschungen und Entdeckungen bereit.
Mein Spaziergang endet an der Reißigerstraße, die hier entdecken Kunstobjekte, verwandeln die Straße in eine Galerie unter freiem Himmel. Dresden, hat mir einmal mehr gezeigt, dass es hier immer Geheimnisse und Geschichten zu entdecken gibt, versteckt in den Ecken seiner Straßen und Plätze, eine Welt, in der sich das Alltägliche und das Zauberhafte vermischen.
Mit den besten Wünschen bis zum nächsten märchenhaften Spaziergang,
Ihr leidenschaftlicher Stadterkunder und Verfasser von Geschichten aus Zeit und Traum.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den Geschichten alter Kopfsteinpflasterstraßen unter dem Schein der mit LED bestückten Gaslaternen.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
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