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Dresdner Abendwanderung gesperrt für Pferde

Prolog.

Ich stehe an der Van-Gogh-Straße, die Busfahrerin schaut mich zweimal an. Es ist spät, es ist Herbst, und ich trage eine Stirnlampe. Sie sagt nichts. Die Tür schließt sich hinter mir mit einem Geräusch wie ein abgeschlossenes Versprechen. Ich bin der einzige Fahrgast. Der Bus 61 nach Dresden kennt mich nicht, aber er wird mich später wieder aufnehmen, wenn die Nacht ihre Arbeit getan hat. Das ist der Plan. Einfach losgehen, den gesperrten Weg nehmen, den Zuckerhut erklimmen, zurückkehren. Was dazwischen passiert, steht in keinem Wanderführer.

Das Schild für die Vierbeiner.

Die Dresdner Straße ist still. Die Laternen werfen orangefarbene Kreise auf den nassen Asphalt, und mein eigener Schatten läuft vor mir her wie ein unentschlossener Begleiter. Ich überquere die Brücke über den Keppbach. Der Bach flüstert unter mir, dunkles Wasser über runden Steinen, ein Geräusch wie jemand, der im Schlaf spricht. Dann der Keppgrundweg. Hier wird es eng. Die Bäume treten nah an den Weg heran, ihre Äste bilden einen Tunnel, der das bisschen Himmelslicht schluckt. Das Schild kommt plötzlich. Verwittertes Holz, rostige Nägel. Zwei Wörter: Gesperrt für Pferde. Ich bleibe stehen. Der Weg sieht aus wie jeder andere Waldweg. Schlamm, Wurzeln, eine Pfütze, die das Mondlicht stiehlt. Warum keine Pferde? Vielleicht ist die Brücke morsch. Vielleicht hat sich ein Hengst verirrt und wartet noch immer im Dunkeln. Gut, dass ich keine Hufe habe. Gut, dass ich nur zwei Beine besitze, die mich tragen, wohin ich will.

Rauch aus vergessenen Schornsteinen.

Der Keppgrund öffnet sich ein wenig. Links und rechts stehen Häuser, alte Häuser, mit Ziegeldächern, die sich unter Moos wölben. Aus jedem Schornstein kräuselt Rauch. Nicht viel, nur dünne Fäden, die im Nebel zerfließen. Der Geruch von nassem Holz und Kohle. Jemand heizt hier. Jemand sitzt in einem warmen Zimmer und weiß nichts von mir. Das ist gut. Die Dunkelheit mag keine Zuschauer. Ich schalte die Stirnlampe ein. Der Lichtkegel tanzt über die Hauswände, über eine geschnitzte Haustür, über ein Fenster, hinter dem ein Vorhang zuckt. Dann der Anstieg. Der Weg zum Zuckerhut ist steil, so steil, dass ich die Hände auf die Knie stützen muss. Serpentinen schneiden sich in den Hang, jeder Schritt ein kleiner Sieg über die Schwerkraft. Die Bäume werden knorriger, ihre Wurzeln treten aus dem Boden wie Finger, die nach meinen Knöcheln greifen. Die Stirnlampe zeigt nur das Nächste. Alles andere bleibt schwarz. Das ist die Regel der Nacht: Sie zeigt dir nie das Ganze, nur das, was sie dir gönnt.

Der nasse Thron.

Oben. Der Zuckerhut. Ich spüre die Erschöpfung in den Oberschenkeln, aber auch diesen kleinen Triumph, den kein Mensch sehen kann. Eine hölzerne Bank steht am Rand der Lichtung. Darauf eine Schicht feinen Nieselregens, glänzend wie Fischhaut. Ich setze mich nicht. Der Rundumblick ist versprochen, aber der Nebel hat andere Pläne. Dresden liegt irgendwo da unten, verschluckt von grauer Watte. Nur ein paar Lichter schimmern durch, verlorene Sterne auf der Erde. Ein Windstoß reißt den Nebel für einen Moment auf. Ich sehe das Elbtal, die Brücken, die Türme. Dann fällt die Wand wieder zu. Das ist die zweite Regel der Nacht: Sie gibt dir einen Vorgeschmack, nie die ganze Mahlzeit. Ich drehe mich im Kreis. Kein Mensch, kein Tier, kein Laut außer meinem Atem. Die Bank bleibt nass. Ich gehe weiter.

Die Mühle im Wald.

Der Abstieg nach Malschendorf ist rutschig. Laub bedeckt den Weg, nass und glatt wie Seife. Meine Schuhe finden keinen Halt, mein Stock – ein aufgehobener Ast – hilft. Zwischen den Bäumen sehe ich die Keppmühle. Sie steht im Wald, als hätte jemand sie vergessen. Ein dunkler Kasten aus Bruchsteinen, das Wasserrad still, der Mühlgraben trocken. Die Fenster sind leere Augenhöhlen. Ich bleibe stehen. Die Mühle hat keine Türen mehr, nur einen schwarzen Spalt, in den der Wind hineinstößt. Ein Geräusch wie ein Stöhnen. Oder das Ächzen alten Holzes. Ich kann es nicht sagen. Die Stirnlampe zittert in meiner Hand. Ich will nicht wissen, was in der Keppmühle wohnt. Ich will nur vorbei. Also gehe ich. Schneller. Der Weg wird breiter, dann eine Sackgasse. Ein Schild: Nur für Fußgänger. Darunter, mit Kugelschreiber: Maximal 20 Tonnen. Ich lache. Die Erleichterung schmeckt salzig auf den Lippen.

Der Hochlandexpress.

Der Wendeplatz ist ein Fleck Schotter, umgeben von Büschen. Ein Bus könnte hier wenden, aber heute Nacht kommt keiner. Ich bin allein mit einem abblätternden Fahrplan und einer Bank, die nicht nass ist. Ich setze mich für eine Minute. Der Hochlandexpress. Das ist der Name der Buslinien hier, 98A, 98B, 98C. Früher fuhr hier eine echte Bahn, die Schönfelder Hochlandbahn. Schienen, Dampf, der Geruch von Kohle. 1951 bauten sie alles ab. Jetzt sind es nur noch Busse. Aber der Name bleibt. Hochlandexpress. Er klingt nach Abenteuer, nach einer Reise ins Ungewisse. Meine Beine wollen nicht mehr. Aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Ich stehe auf. Der Eichbuschweg wartet, ein schmaler Pfad, der ins Dunkel führt. Keine Laternen mehr. Nur die Stirnlampe und ich.

Der Hofhund von Karschhof.

Der Eichbuscher Ring ist eine Straße aus Schotter, gesäumt von Zäunen. Hinter einem der Zäune liegt der Karschhof. Ich sehe zuerst die Umrisse der Scheune, dann das Haus, dann den Hund. Er ist mittelgroß, helles Fell, steht an der Pforte und schweigt. Ich nähere mich. Dann explodiert die Stille. Der Hund bellt, nicht wütend, sondern begeistert. Sein Schwanz wedelt, seine Pfoten scharren auf dem Boden. Er will spielen. Er will, dass ich die Pforte öffne und ihn streichle. Ich tue es nicht. Ich rufe ihm etwas zu, einen Unsinn, ein Hallo. Er bellt weiter. Ein Licht geht an im Haus. Ein Schatten hinter dem Vorhang. Der Hund verstummt so plötzlich, wie er begonnen hat. Die Nacht atmet aus. Ich gehe weiter. Kein Blick zurück.

Pferde im Nebel.

Die Koppel am Eichbuscher Ring liegt direkt am Weg. Ein Holzzaun, ein dickes Seil, dahinter ein weißer Dunst. Die Pferde sehe ich erst, als sie sich bewegen. Drei Stück, vielleicht vier. Dunkle Körper, helle Mähnen. Sie stehen nebeneinander, die Köpfe gesenkt, als würden sie etwas auf dem Boden suchen. Ein Pferd hebt den Kopf. Seine Augen reflektieren das Licht meiner Lampe, zwei grüne Monde im Nebel. Ich bleibe stehen. Die Pferde starren zurück. Sie machen keinen Laut. Kein Wiehern, kein Schnauben. Nur diese Stille, die zwischen uns hängt, schwer wie feuchte Wolle. Eines der Pferde geht einen Schritt vor. Dann noch einen. Der Zaun trennt uns, aber das Gefühl bleibt: Sie wissen etwas, das ich nicht weiß. Der Nebel schluckt sie wieder. Ich schaue auf meine Uhr. Zeit zu gehen.

Der Mastenweg nach Süden.

Der Mastenweg ist besser als der Eichbuschweg. Breiter, gröberer Schotter, ein richtiger Feldweg. Strommasten stehen in einer Reihe, ihre Drahtseile singen im Wind. Ein tiefes Summen, wie von entfernten Bienen. Der Weg führt Richtung Südblick, ein Ort, den ich nur vom Hörensagen kenne. Die Dunkelheit wird dichter. Die Stirnlampe zeigt nur noch drei Meter Weg, dann nichts. Der Rest ist schwarz. Ein Geräusch hinter mir. Ich drehe mich. Nichts. Das Summen der Masten. Mein Herz schlägt schneller, aber ich zwinge mich, ruhig zu atmen. Es gibt keine Geister. Es gibt nur die Nacht und die Dinge, die die Nacht in dir freilegt. Der Weg bleibt leer. Ich gehe weiter.

Das Keppschloss im Dunkeln.

Die Dresdner Straße 97. Ich kenne die Geschichte. Camillo Marcolini, der katholische Oberstallmeister, kaufte das Gut 1774, ließ sich ein Lusthaus bauen, einen Sommersitz. Später wohnte hier ein Papst, später ein Bankier. Der Bankier baute die neogotischen Türme, den Zinnenkranz. Dann kamen die Kriege, die Enteignung, die Schule für Zivilverteidigung der DDR. Sie rissen die Türme ab, bauten ein halbes Obergeschoss drauf. Jetzt sind es Eigentumswohnungen. Das Keppschloss steht am Weg. Ich sehe nur Umrisse. Ein Dach, ein paar Fenster, von innen schwaches beleuchten. Jemand wohnt hier. Jemand trinkt vielleicht Tee und schaut fern, während ich im Dunkeln stehe und an eine Zeit denke, in der noch Türme den Himmel durchbohrten. Ein Hund bellt in der Ferne. Kein Licht geht an. Das Schloss schweigt. So soll es sein.

Winterdienst um Mitternacht.

Der Mastenweg gabelt sich. Ein Ast führt zum Cunnersdorfer Weg, der andere bleibt gerade. Ich nehme die rechte Spur. Plötzlich ein gelbes Licht. Ein Traktor steht am Wegesrand, ein Winterdienst-Fahrzeug, das man hier vergessen hat. Sein Schneepflug ist rostig, die Reifen halb platt. Auf der Tür steht ein Name, längst verwittert. Der Traktor erinnert an Schnee, an Tage, an denen das ganze Hochland und Wald weiß ist und die Straßen gesperrt werden. Jetzt ist kein Schnee. Jetzt ist nur Regen und Nebel und eine Kälte, die durch meine feuchte Jacke kriecht. Ich lege eine Hand auf die Motorhaube. Sie ist eiskalt. Der Winterdienst fährt heute nicht. Er wartet. Worauf? Vielleicht auf den ersten Frost, vielleicht auf einen Auftrag, der nie wieder kommt. Ich gehe weiter. Der Traktor bleibt allein zurück.

Die alte Dorfstraße.

Die Bushaltestelle an der alten Dorfstraße ist ein Glasteil, halb geschlossen, mit einem Fahrplan, der noch nicht auslief. Der Wind pfeift durch die Zäune. Ich setze mich nicht auf die kalte Bank. Meine Beine brennen, meine Füße sind nass, meine Stirnlampe flackert. Die Batterien geben ihren Geist auf. Ich schaue auf die Uhr. Der Bus 61 nach Dresden kommt in zehn Minuten. Zehn Minuten Dunkelheit. Zehn Minuten Warten. Ein Geräusch in den Büschen. Vielleicht ein Igel, vielleicht ein Fuchs. Vielleicht der Hofhund vom Karschhof, der mir nachgeschlichen ist. Ich drehe den Kopf. Nichts. Die Nacht hält den Atem an. Dann, in der Ferne, Licht. Zwei Scheinwerfer. Der Bus. Die Tür öffnet sich mit einem vertrauten Zischen. Der Fahrer sieht mich an. Wieder allein im Bus. Wieder der Weg zurück.

Epilog.

Die Wohnung riecht nach Kaffee und trockener Heizungsluft. Ich hänge die Jacke auf, lege die Stirnlampe auf den Tisch. Draußen vor dem Fenster zieht der Nebel weiter, von Westen nach Osten, als hätte er ein Ziel. Der Zuckerhut, das Keppschloss, die Pferde – sie sind jetzt nur noch Bilder in meinem Kopf. Aber die Nacht hat mir etwas gegeben. Sie hat mir gezeigt, dass die gesperrten Wege die besten sind. Dass die Dunkelheit keine Angst braucht, sondern einen, der durch sie geht. Ich werde wiederkommen. Bald. Vielleicht mit einem anderen Schuhwerk. Vielleicht barfuß. Vielleicht, wenn der Winterdienst wieder fährt. Aber das ist eine andere Geschichte.


Mit einem nebligen Gruß aus dem Keppgrund, wo die gesperrten Wege die schönsten sind,
Ihr Reisebegleiter zum Zuckerhut und abenteuerlustiger Entdecker des nächtlichen Rundumblicks.

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*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass in diesen Zeilen nicht verzeichnet wird, welche Flurnamen, verwunschenen Pfade und steinernen Zeugen der Zeit in den Wirren der letzten Jahrhunderte, zwischen Kaiserreich, Trümmern und zwei deutschen Staaten, ihre ursprüngliche Gestalt oder ihren Zauber eingebüßt haben. Auch die Sprache hat sich verändert, und mancher Ort heißt heute anders, als ihn die Karten einst nannten.

Quellenangaben:
Inspiriert von nassen Wegen und der unerwarteten Gesellschaft stummer Pferde im Hochlandnebel.
Wikipedia: Keppschloss – Geschichte und Architektur
Stadtwiki Dresden: Die Schönfelder Hochlandbahn
Stadtwiki Dresden: Zuckerhut – Wanderziel mit Panoramablick
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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