Dresden

Spaziergänge + Wanderungen

Herz ist von Diamant

Mein Herz ist recht von Diamant, eine Blume von Edelsteinen, die funkelt lustig übers Land in tausend schönen Scheinen. Vom Schlosse in die weite Welt schaut eine Jungfrau […] Mehr lesen

Mehr lesen

Kämpferische Herrschaft

Da brachen auf die Wunden, Da stürzt' mit kämpferischer Stärke Aus Kopf ebenso wie Brustkorb der Blutstrom, Und sehe! - ich bin wach. Quelle: Heinrich Heine Buch der Liedgut […] Mehr lesen

Mehr lesen

Der Muse Beistan

Mag auch der Kritiker und Kritikaster schrein, So soll doch meinem Haupt ein Kind entspringen: Zwar keine Pallas soll es werden, nein, So mein ichs nicht. Bin ich doch auch kein […] Mehr lesen

Mehr lesen
mit Panorama Unterwegs in Dresden Panorama historisch und modern Daten Bruecke Panorama Dresden Europa USA Asien

Internet-Magazin für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Geheimnisse verlorener Dresdner Kinojuwelen.

Sonnabend Nachmittag, die Sonne strahlt am Himmel und angenehme Temperaturen machen sich breit - die perfekte Zeit für eine unterhaltsame Kinotour durch Dresden! Ich steige in die Straßenbahnlinie 6 ein und fahre über die Albertbrücke durch die quirlige Dresdner Neustadt. Am Albertplatz und dem Neustädter Bahnhof vorbei geht es bis zur Stadt Metz. Dort steige ich um in die Straßenbahnlinie 9 und setze meine Reise nach Reick fort. An der Haltestelle Lohmannstraße steige ich aus und stehe vor einem kleinen Rätsel.

Das rätselhafte Schicksal der Dresdner Kinos.

Ich schaue über die Straße und frage mich, wo stand genau genommen das Kino? Heute befindet sich dort das Autohaus Pfeiffer. Leider kann ich aus der Entfernung die Hausnummer nicht erkennen. Doch dann erkenne ich es, Das Kleine Theater Reick war hinter der Reicker Straße 89, direkt neben dem heutigen Autohaus. Es war ein charmantes Theater, das dennoch im Jahr 2001 abgerissen wurde. Ursprünglich als Turnhalle geplant, war es nach dem Krieg eine Notspielstätte der Staatsoperette. Später beherbergte es das SCHICHTheater sowie einen Kinobetrieb. Ich sehe noch die originale Hinweistafel an der Kinokasse der 1980er Jahren vor mir, auf der stand: "Kinder zur jeweils 1. Vorstellung eines jugendfreien Films halbe Preise. Rentnerermäßigung (halber Preis) wird außer Sonntags zur 1. Vorstellung eines Films gewährt. Es erfolgt keine Rücknahme gelöster Karten an der Kasse."

Von Vergnügungen und Verfall.

Nach der Wende übernahm zunächst die Nickelodeon Kino GmbH das Kino, doch aus wirtschaftlichen Gründen musste es im Juni 1992 schließen. Später wurde das Gebäude vom brennhaus e. V. übernommen und als soziokulturelles Zentrum genutzt. Das Haus wurde schrittweise saniert und diente auch dem Rocktheater e. V. als Proben- und Spielstätte. Doch letztendlich wurde das Gebäudeensemble aufgrund fehlender finanzieller Mittel an die Stadt zurückgegeben und schließlich abgerissen. Heute befindet sich im Vorderhaus die Heilsarmee.

Ein neuer Bus voller alter Erinnerungen.

Weiter geht es mit dem Bus Linie 65, vorbei an der imposanten Galopprennbahn Dresden-Seidnitz. Ein historisches Flächendenkmal und ein beliebter Veranstaltungsort für Galopprennen, Märkte und Messen. An der Haltestelle Rennplatzstraße steige ich aus und mache einen Abstecher zu Uschi’s Bierstube. Dort gibt es nicht nur leckere Snacks und Getränke, und Irgendwer hofft auf eine Chance, an den Spielautomaten Millionengewinne abzuräumen.

Die vergessene Pracht des Gasthofs Groß-Zschachwitz.

Es ist an der Zeit, in die Straßenbahnlinie 2 zu steigen, obwohl die Linie 1 auch eine Option wäre. An der Haltestelle Professor-Ricker-Straße steige ich aus und finde mich vor der imposanten Mehrzweckhalle der Margon Arena Dresden in der Bodenbacher Straße wieder. Ein paar Schritte weiter in Dobritz befanden sich einst die Lichtspiele Zschachwitz, die in einem der Ballsäle des Gasthofs Groß-Zschachwitz stattfanden. Die Adresse lautete damals Peterswalder Landstraße 19/21, heute ist es die Pirnaer Landstraße 10. Das Filmtheater trug von 1916 bis 1936 den Namen Lichtspiele Zschachwitz und wurde 1937 und 1938 als Lichtspiele Dresden-Zschachwitz bekannt.

Entdeckungsreise zu den verlorenen Filmstätten Dresdens.

Mit der Straßenbahnlinie 2 setze ich meine Reise fort. In dieser nagelneuen NGT DX DD, die breitere Sitze mit 2,65 Metern anstelle der bisherigen 2,30 Meter bietet, ist noch genug Platz für die wenigen Fahrgäste, die mitfahren. Mein Ziel ist die Gleisschleife an der Endhaltestelle Freystraße in Kleinzschachwitz. Ich steige aus und schlendere die Berthold-Haupt-Straße entlang, vorbei am Eiseck in Kleinzschachwitz. Dort sehe ich eine Familie, die verzweifelt versucht, alle Eistüten gerecht an ihre Kinder zu verteilen. Recht liegt der gut besuchte Biergarten des Fährhauses Kleinzschachwitz. Ein paar Schritte weiter erwartet mich schon das Elbidyll, wo einige Biertrinker auf Nachschub warten. Leider habe ich keine Zeit für ein Bier, denn die Schlossfähre wartet schon auf mich. Auf einer Parkbank im Schlosspark ist Platz für eine kleine Pause. Vorigen Woche wurde das Kamelienhaus zur Seite gerollt, und die Kamelie erstrahlt wieder im Freien. Es ist eine bezaubernde Kulisse zum Entspannen. Nach einer kurzen Pause mache ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle Leonardo-da-Vinci-Straße.

Auf den Spuren des Filmzaubers.
Die verschwundene Lichtspielkunst von Niederpoyritz.

Dort steige ich in den Bus Linie 63 und fahre vorbei am Filmtheater Niederpoyritz. In den Jahren 1952 bis 1972 befand sich das Kino im großen Ballsaal des Erbgerichts Niederpoyritz an der Pillnitzer Landstraße 179. Dort steige ich in den Bus der Linie 63, der mich an vielen reizvollen Orten vorbeifährt. So passiere ich auch das Filmtheater Niederpoyritz, das sich von 1952 bis 1972 im großen Ballsaal des Erbgerichts Niederpoyritz an der Pillnitzer Landstraße 179 befand. Das Erbgericht Niederpoyritz war seit dem 18. Jahrhundert eine beliebte Gaststätte und diente dem Rittergut Niederpoyritz als Restauration und Erbrichteramt. Mit dem Bau einer Dampfschiffanlegestelle und der Straßenbahnstrecke nach Pillnitz entwickelte sich der Gasthof zu einem beliebten Tanz- und Ausflugslokal mit einem eindrucksvollen Ballsaal. Leider wurde das Gebäude 1972 aufgrund von Baufälligkeit geschlossen und verfiel im Laufe der Jahre zusehends.

Eis, Bier und verlorene Kinoträume.

Nach langem Leerstand und mehreren Umbauphasen wurde das Gebäude des Erbgerichts endlich saniert und in zehn Eigentumswohnungen umgewandelt. Dabei wurde besonderer Wert auf eine denkmalgerechte Gestaltung der Fassade und die Wiederherstellung der Rundbogenfenster gelegt. Solange der Bus seine gemütliche Fahrt durch die 30er Zonen der Pillnitzer Landstraße fortsetzt, genieße ich meinen Sitzplatz und beschließe, zu einem späteren Zeitpunkt einen Blick auf die prachtvollen Rundbogenfenster am Erbgericht zu werfen.

uwR5


weiterlesen =>

Die Stille am Dom zu Köln

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>

Das Echo des Schmerzes hat am

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>

Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

Im Zauberspiegel blieb ein

Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>

Goldene Wellen, ein

Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>

Ritter steigen aus der Gruft,

Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

Der Wind erzählt von einem

Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>

War das Knarren im

Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>

Kein Wettgesang

Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>

Ein Spatzen Lied webt die

Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>

Das Haus, es seufzt und

Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>

Das Netzwerk der stummen

Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>

Das steinerne Gedächtnis

Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>

Branntwein und eine

Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>

Verbrannter Hände greifen

In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>

Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>

Wenn Im Schatten der Eschen

Hügeldorf ist mehr lesen >>>

Vom Geheimnis der sprechenden

Die mehr lesen >>>



Nutze die Zeit für Informationen aus dem Internet.

Ein Kleid aus Der Park atmet nicht mehr. Seine Wege sind erstarrt unter einer gläsernen Decke aus Frost, die jeden Schritt in ein verräterisches Knistern hüllt. Die Bäume recken ihre nackten Äste wie erstarrte Krallen gen Himmel, und die Stille ist so vollkommen, dass sie zu dröhnen beginnt. […]
Lerchenlied zwitschert in O Lerchenlied, so labefrisch und rein wie Blumenthau! So funkelhell wie junger Sonnenschein, der über die entzückte Au rotglühend blitzt! Aus glutverklärten Fenstern lauscht manch trostverschmachtet Ohr erquickt zu dir empor. Und du Schwebst mit der hilflos matten, wehmütig frohen […]
Wort und Lied Und was mit Lenzgewalten durch meine Seele zieht, zu halten und zu gestalten, versagt mir Wort und Lied . . . ... Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Seele, was der Commandierende versprach waren goldene […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Stadt und Amt Weimar mit den Vogteien

Stadt und Amt

Neueste Weimarische Linie. Herzog Wilhelm erhielt in der Theilung Stadt und Amt Weimar mit den Vogteien Brembach, Schwansee, Gebstädt und Magdala, die Ämter Jena, Burgau, Kapellendorf, Ringleben und Berka mit den Städten Buttstädt, Buttelstädt, Rastenberg, Lobeda, Neumark […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Strand des Lebens

Strand des Lebens

Nach Osten hin lockt natürlich Wind und klarer Himmel mit dem weltberühmten Rauschen der Wellen, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Auf Wiedersehen mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zr Kaffeepause zu überqueren. Was gibt es dann noch schöneres, als am […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Das leise Zischen des Brenners, ein Atemzug ins Unbekannte von Dresden nach Leipzig, Kopenhagen, Hamburg und Berlin

Das leise Zischen

Ein warmer Sommerwind streicht über die Dächer einer Stadt, die aus Sandstein und Geschichten erbaut ist. Dort, wo die Elbe silbern durch die Landschaft fließt, beginnt eine Reise, die über das Vertraute hinausführt. Ein Aufbruch, der sich nicht an irdische Wege hält, […]