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Von Cappuccino-Träumen zum Pflasterzauber.
Eine historische Entdeckungsreise am Elbufer.
Karl Gustav Nieritz-Denkmal und Spielplatzfreude.
Zwischen Dichtung und fröhlichem Kinderlachen.
Um den Nachmittag gebührend zu eröffnen, gönne ich mir einen köstlichen Cappuccino. Hinterher entscheide ich mich für eine Fahrt mit der Straßenbahn zum Albertplatz. Doch Moment mal, was ist denn da los? An der Haltestelle Albertplatz erwartet mich eine Überraschung, die Haltestelle wird endlich gepflastert! Ein wahrhaft historischer Moment!
Bereit für neue Abenteuer, mache ich mich auf den Weg entlang der Theresienstraße. Dann, direkt gegenüber der Einmündung Nieritzstraße, entdecke ich das hehre Nieritz-Denkmal inmitten einer netten kleinen Grünanlage. Hier verweile ich einen Moment, um die Erinnerung an den berühmten Dresdner Dichter Gustav Nieritz zu ehren. Ein faszinierender Ort, um sich inspirieren zu lassen!
Im Weitergehen, beobachte ich spielende Kinder auf dem Spielplatz Theresienstraße. Die Schaukeln, Rutschen und Sandkästen sind voller Leben und Freude. Es ist erfrischend, ihre unbändige Energie zu sehen.
Adrenalin pur auf der Hainstraße.
Ein Balanceakt als Verkehrsartist im Autoballett.
An der der Hainstraße B170 ist Vorsicht geboten, die Autos sausen zwischen Bahnhof Neustadt und Palaisplatz hin und her. Äußerst knapp hüpfe ich, im turbulenten Balanceakt verwegen inmitten der Autos hin und her, auf die andere Seite.
Die Robert-Blum-Straße vor mir, biege ich nach links ab. An der Ampel der Kleinen Marienbrücke ergreife ich die Gelegenheit und sprinte beim letzten grünen Licht über die Straße. Mein Ziel ist das Japanische Palais, wo das Museum für Völkerkunde Dresden beheimatet ist. Letztlich erreiche ich das Königsufer und genieße den fesselnden Blick auf das Internationale Congress Center Dresden und das Schlossviertel. Auf dem folgendem Weg komme ich am stattlichen Körner Denkmal vorbei.
Von Glockenspielen am Königsufer
Doch was fängt da an zu erklingen? Es ist das Glockenspiel am Glockenspielpavillon am Neustädter Elbufer. Alle Viertelstunden erfüllt der Klang der Glocken die Luft und verleiht diesem Ort eine zauberhafte Atmosphäre. Der Glockenspielpavillon wurde 1936 erbaut, im Zweiten Weltkrieg zerstört und von 1990 bis 1992 wieder neu errichtet. Eine wahrhaftige Wiedergeburt!
Die bronzenen Grazien mit sandsteinernen Kurven.
Der Brunnen der Verzauberung vor dem Hotel Bellevue
In der Gartenanlage vor dem Hotel Bellevue entdecke ich den sprudelnden Brunnen der "Drei Grazien". Drei überlebensgroße Frauenfiguren aus Bronze sitzen um ein Sandsteinbecken und verleihen diesem Ort eine zauberhaft nasse Aura. Der Brunnen existiert hier seit 1985 und sein kurvenförmiger Grundriss mit einem Durchmesser von 5,7 Metern aus Postaer Sandstein.
Durch den roten Rahmen ins Canaletto-Gemälde.
Einmaliger Canalettoblick auf historische Bilder.
Ein kleiner Schritt nach rechts führt mich zu einem vorzüglichen Aussichtspunkt, dem Canaletto-Blick. Doch was ist das? Vor mir sehe ich einen riesigen roten Rahmen, der wie eine Staffelei aussieht. Reizvoll, wie dieser Rahmen den Blick des Betrachters auf die historische Bedeutung des Platzes lenkt. Es stellt sich heraus, dass dieser Rahmen genau die Stelle markiert, von der aus der berühmte Maler Bernardo Bellotto sein Meisterwerk, das sogenannte Canaletto-Bild, geschaffen hat. Der Rahmen befindet sich am Elberadweg, ein kleines Stück westlich der Augustusbrücke, und gewährt uns einen faszinierenden Blick auf das Elbufer, genau so, wie es Canaletto vor rund 270 Jahren gezeichnet hat. Von hier aus bewundere ich das Elbufer unterhalb der Augustusbrücke. Es ist wie ein Blick in ein Gemälde von Canaletto mit der Augustusbrücke, Hofkirche und Frauenkirche.
Doch hier hört die Geschichte nicht auf! Die Staffelei vor dem Gartenhaus des Hotel Bellevue ist Teil eines Kunstprojektes der Volkshochschule Dresden. Dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion wurden im Jahr 2015 über 20.000 Euro gesammelt, um die Staffelei zu restaurieren und neu zu lackieren. Von Januar bis März 2016 wurde der Platz um die Staffelei herum mit sorgfältig verlegten Natursteinplatten verschönert, und so erstrahlt die Staffelei in neuem Glanz.
Filmnächte und Sternenhimmel.
Eine unvergessliche Mischung aus Kinozauber und Realität.
Während ich mich weiter entlang des Elbufers bewege, stoße ich auf den Festplatz, der sich unterhalb des Carolaplatzes erstreckt. Hier laufen die Vorbereitungen für die berühmten Filmnächte am Elbufer auf Hochtouren. Diese unverwechselbare Veranstaltung verwandelt Dresden im Sommer in einen wahren Hotspot der Kino-Unterhaltung und verspricht unvergessliche Abende mit Filmgenuss unter Sternenhimmel.
Budweiser-Fund der leeren Flasche
Kuriose Begegnungen am Sachsenplatz
Als ich meinen Spaziergang fortsetze und an der Sächsischen Staatskanzlei vorbeikomme, führt mich mein Weg durch den malerischen Staudengarten und zum Schluss über die einzigartige Albertbrücke*. Danach entdecke ich am Sachsenplatz endlich eine Flasche Budweiser. Jedoch muss ich gestehen, dass es sich um eine leere Flasche Budweiser handelt. Na ja, man kann nicht alles haben.
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