Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
Mehr lesenSpaziergänge + Wanderungen
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Meine Tour zum Südpark in Dresden-Plauen beginnt mit einem kleinen Abenteuer an der Bushaltestelle Höckendorfer Weg. Nachdem ich ausgestiegen bin, begebe ich mich auf die Suche nach einem Stein, der das sächsische Wappen trägt. Es ist ein Relikt vergangener Zeiten, ein stummer Zeuge der Geschichte. Seine Ursprünge reichen vermutlich bis ins Jahr 1729 zurück. Mit einem Hauch von Ehrfurcht in den Augen spüre die Flüchtigkeit der Zeit. Der Weg führt mich über die Kohlenstraße, auf der anderen Seite des Höckendorfer Wegs stellt eine Absperrung eine unvermutete Hürde dar. Doch was wäre eine Reise ohne ein kleines Abenteuer? Mit einem schlechten Gewissen krabble ich kurzerhand um die Absperrung herum, in der Hoffnung, dass meine waghalsige Aktion unbemerkt bleibt. Der Zauber des Ungehorsams liegt in der Luft. Ich gehe weiter, vor meinen Augen eine im Aufbau befindendliche Kirschbaumallee. Die Bäume stehen noch zierlich und ihre zarten Blüten lassen erahnen, welch eine Pracht sie einmal entfalten werden. Das Grün der Blätter erfüllt die Luft mit einer ersten Vorahnung, ich schleiche behutsam über den steinigen und unbefestigten Weg. Hier, an diesem Ort im Entstehen, werden in Zukunft Süß-Kirschen, Prunus avium, in reichlicher Fülle wachsen. Die Vorstellung von schmackhaften Büttners Roter Knorpelkirsche und Schneiders Knorpelkirsche lässt mir bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch wenn die Allee noch nicht vollendet ist, spüre ich die Magie und die Versprechungen, die sie mit sich bringt. Ein Paradies für Naschkatzen und Liebhaber der Natur, das sich Stück für Stück entfaltet und mich mit Vorfreude erfüllt. Wie ein Blütenmeer wird es sich dann mit den süßesten Versuchungen, die die Natur zu bieten hat vor den Spaziergängern erstrecken. Die Bäume stehen nicht alleine da, denn unter ihren schattigen Kronen tummeln sich die fleißigen Bienen des Stadtimkers. Sie füllen die Luft mit summender Musik und geben dem Ort eine besondere Atmosphäre. Von hier aus begebe ich mich um die untere Absperrung herum, freue mich das ich nicht erwischt wurde, und genieße den Blick aus dem Südpark auf das faszinierende Panorama von Dresden. Die Stadt Dresden liegt mir, mit Rathausturm, Frauenkirche, Hofkirche und Hausmannsturm zu Füßen. Während ich mich in westliche Richtung aufmache, spüre ich mit jedem Schritt die Magie des Parks, der mich immer weiter in seinen Bann zieht. Die Südparktreppe führt hinauf zur Südhöhe, wo sich, vom Aussichtspunkt mit Sitzgelegenheit ebenfalls eine grandiose Aussicht über die Umgebung von Dresden bietet. Doch der Südpark hat mehr zu bieten. Eine weitere Treppe führt mich hinab zum Jumppark und zur Nöthnitzer Straße. Ich durchquere Wald und Wiesen, mein Blick fällt auf die Aussichtsterrasse mit dem aus alter Zeit stammenden Trümmerzug. Ein Relikt vergangener Tage, das hier seinen Platz gefunden hat und Geschichten aus längst vergangenen Zeiten erzählt. Während ich den Anblick genieße, saust eine Straßenbahn vom Westendring/Plauenscher Ring zur Passauer Straße vorbei. Ein kurzer Augenblick des Alltags, der die Zeit einfängt und mich in die Realität zurückholt. Schließlich mache ich mich auf den Weg zur Haltestelle Cämmerswalder Straße am Westendring und nehme die Straßenbahn, um mich langsam auf den Heimweg zu
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Der Heimdall wird auf meine Rede hören. Aber es sind mehrere der Unsrigen getötet worden: sie müssen gerächt werden. Habt ihr nicht vorher Tausende der Nasarah getötet? Zehn Kurden gelten höher als tausend Nasarah! Und die Chaldani denken, daß zehn Nasarah höher […]
Und sich darmite rächen Und können kaum ein Wort ausdrehn Noch vor Verbosung sprechen. Die Zung ist noch dazu verwundt, Sie können sie kaum rühren, Verschlossen ist der Hals und Mund Mit schmerzlichen Geschwüren. Und so noch eins in dieser Pein Kann einen Fluch […]