Dresden

Spaziergänge + Wanderungen

Stahlknopf irgendwo -

Es war ein Stahlknopf irgendwo, der ohne Grund sein Knopfloch floh. Vulgär gesprochen: Es stand offen. Ihm saß ein Fräulein vis-à-vis. Das lachte plötzlich: Hi hi hi. Da […] Mehr lesen

Mehr lesen

Morgen, Licht, Nacht und

Nun weiß ich, wenn der letzte Morgen seyn wird - wenn das Licht nicht mehr die Nacht und die Liebe scheucht - wenn der Schlummer ewig und nur Ein unerschöpflicher Traum seyn […] Mehr lesen

Mehr lesen

Phaëton fliegt davon,

Auf, schrie er, auf, du mußt nun fort! Dort wartet schon mein Wagen, ich habe ohnehin ein Wort dir Spötter noch zu sagen. Schleppt mich in seinen Phaëton und fliegt mit mir im […] Mehr lesen

Mehr lesen
mit Panorama Unterwegs in Dresden Panorama historisch und modern Daten Bruecke Panorama Dresden Europa USA Asien

Internet-Magazin für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Vom Scheibenschützen zum Bürokraten

Eine Zeitreise durch die Trachauer Weinberge

Ich stehe an der Haltestelle und warte auf die Linie 4 Richtung Forststraße Radebeul. Achtung, nicht zur Forststraße in Dresden! Die ist in der Dresdner Neustadt. Ich will auf keinen Fall eine Straßenbahn in die falsche Richtung erwischen. Endlich kommt die Bahn, ich steige ein und fahre bis zur Forststraße Radebeul. Hier ist die Tarifgrenze der DVB, das bedeutet, ich könnte weiter nach Radebeul oder Weinböhla fahren, müsste dafür jedoch extra zahlen. Aber das ist heute nicht mein Ziel.

Ich folge der Forststraße ein kurzes Stück und biege dann rechts auf einen einigermaßen begehbaren Weg ab. Ich laufe parallel zur Meißner Straße zurück Richtung Dresden, vorbei an ein paar wackeligen Dirt Jumps und hölzernen Rampen, die von ein paar kleinen Kindern, einer vorbeikommenden Familie, als Klettergeräte genutzt werden. Schließlich komme ich zum Sternweg und laufe durch den Tunnel unter der Autobahn hindurch. Von hier aus geht es die Neuländer Straße aufwärts.

Ich hätte nicht in die Maria-Kirch-Straße zur Schützenhofstraße gehen sollen, das war ein Fehler. Die Straße endet als Sackgasse und ich muss zurückgehen. Den Baumwiesenweg und Morseweg zuvor hätte ich nehmen können. Aber ich laufe weiter die Neuländer Straße aufwärts, vorbei an der Eulerstraße, dem Landesamt für Verfassungsschutz und dem Landeskriminalamt Sachsen. Bald erreiche ich die Galileistraße und frage mich, soll ich da durch gehen, was für Abenteuer warten da als nächstes auf mich.

Ich schlendere die Galileisstraße nach rechts und bewundere die prächtigen Vorgärten, als ich plötzlich ein kleines hölzernes Häuschen mit karierten Gardienen an einem Holzzaun entdecke. Doch das ist noch nicht alles! Mein Blick fällt auf ein Garagentor, an dem sich der Osterhase augenscheinlich aufgehängt hat. Darüber lacht ungeniert eine Fledermaus. Absolut kurios! Wer soll in Zukunft die Ostereier bringen?

Ich setze meinen Spaziergang fort und komme schließlich zu einem Zuhause von Zwergen, aus einem Fenster im Baumstamm des Zwergenhauses sieht mich ein Zwerg an. Eine keramische Sonne lacht mich vom Baumstamm an und ich entdecke endlich eine schmale Treppe, die zur Schützenhofstraße hinunter führt. Die Aussicht von hier auf Dresden Trachau bis Pieschen ist einfach grandios!

Stufe um Stufe kämpfe ich mich die fast endlose Treppe durch die ehemaligen Weinberge hinunter und schlendere anschließend entspannt die Schützenhofstraße an den Weinberggrundstücken entlang, wo einst, ab Juli 1875, die Privilegierte Scheibenschützengesellschaft ihre Zielsicherheit bewies und nach dem Training die Dresdner Ausflügler begeisterte. Heut ist hier, auf dem Grundstück eines ehemaligen Weingutes und Schützenhofes, die Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Man könnte fast denken, dass das Leben hier in den Trachauer Weinbergen früher ein ganzes Stück besser war als heute. Anstatt sich mit politischer Bildung und Bürokratie zu quälen, war das Zielen der Scheibenschützen gefragt und die Dresdner kamen hierher, um ihre Freizeit in der Natur zu genießen. Doch trotz der Veränderungen hat der Charme vergangener Zeiten in der Gegend immer noch seinen Platz. Die malerische Landschaft und die Geschichte der Weinberge erinnern uns an vergangenen, oftmals guten Zeiten und lassen uns in eine romantische Vergangenheit eintauchen.

An der Sommerfrische "Phoenix" erreiche ich schließlich die Bushaltestelle Dresden Wilder Mann, die früher auch von Straßenbahnen frequentiert wurde. Leider herrscht aktuell etwas Baustellenchaos, sodass ich auf den Schienenersatzverkehr EV3 zum Neustädter Bahnhof umsteigen muss. Doch keine Sorge - ich bleibe cool und nehme die Herausforderung an. Mit der Linie 6 geht es schließlich entspannt zurück nach Hause. Doch kein Problem, vom Bahnhof Neustadt bringt mich die Linie 6 entspannt und sicher zurück nach Hause.

Was für ein aufregender und amüsanter Ausflug am Sonnabend dem 1. April! Wer braucht schon exotische Reiseziele, wenn man solch charmante und faszinierende Orte wie die Galileisstraße und den Schützenhof in der eigenen Stadt hat?

uwR5


weiterlesen =>

Die Stille am Dom zu Köln

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>

Das Echo des Schmerzes hat am

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>

Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

Im Zauberspiegel blieb ein

Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>

Goldene Wellen, ein

Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>

Ritter steigen aus der Gruft,

Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

Der Wind erzählt von einem

Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>

War das Knarren im

Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>

Kein Wettgesang

Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>

Ein Spatzen Lied webt die

Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>

Das Haus, es seufzt und

Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>

Das Netzwerk der stummen

Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>

Das steinerne Gedächtnis

Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>

Branntwein und eine

Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>

Verbrannter Hände greifen

In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>

Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>

Wenn Im Schatten der Eschen

Hügeldorf ist mehr lesen >>>

Vom Geheimnis der sprechenden

Die mehr lesen >>>



Nutze die Zeit für Informationen aus dem Internet.

Ein Grabstein trägt die Das Jahr 1827 bringt einen Sommer, der die Luft über einem bescheidenen Dorf im Taunus verbrennt. Es ist eine Luft aus Staub, Schweiß und der stillen Erwartung einfacher Bauern, die ihren Acker bestellen. Ihre Pflugscharen stoßen nicht auf Steinbrocken, sondern auf die kantige Ecke […]
Tragödien hinter den In einer Zeit, in der Marmor unter der römischen Sonne glüht und die Macht ein Gift ist, das manchmal in goldenen Bechern serviert wird. Die Luft ist schwer vom Rauch der Altäre und dem feinen Staub der Intrigen. Das Herz des Imperiums schlägt nicht nur im Senat oder auf dem Forum, […]
Diese Stille bewahrt das Die Geschichten dieser Welt sind nicht immer in Büchern verzeichnet, sie sind in die Rinde alter Bäume geschnitzt, im Staub vergessener Wege verwahrt, im Glanz von Perlen gespiegelt. Eine Zeit, in der Handel nicht nur Ware bedeutete, sondern ein riskanter Tanz über Kontinente hinweg, […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Mißtrauensvotum, Veto, neues Programm

Mißtrauensvotum,

Als aber die äußerste Linke an das Ministerium das Verlangen nach Vorlegung eines vollständigen neuen Programms stellte, als dessen unerläßliche Cardinalpunkte Einkammersystem, suspensives Veto, Herabsetzung der Civilliste, unbedingt allgemeines Wahlrecht, Einziehung der […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Pension und Waldschänke Am Forsthaus -  mit Wild und Grillspezialitäten

Pension und

Inhaltsverzeichnis der Pension und Waldschänke, Versorgung von Reisegruppen, Pension mit Parkanlage, Gaststätte Forsthaus, Veranstaltungen, Hochzeiten, Geburtstage, Familienfeiern aller Art, Frühschoppen mit Blasmusik der Sonnewalder Schlossbergmusikanten. Hier gibt es […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Fasten wäscht die Seele

Fasten wäscht

"Also nicht wegen deiner Figur sondern Fasten wäscht die Seele wieder rein und du siehst so aus als könntest du so etwas gebrauchen." fügte er hastig hinzu. Hinterlistig antwortete Merian:"Und was ist wenn wir auf dem Weg angegriffen werden? Dann haben wir sicher nicht genug […]