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Ich steige an der Wurzener Straße aus dem Bus und blicke auf das verfallene Sachsenbad. Die leeren Fenster des ehemaligen Schwimmbads gähnen mich an, während der Wind mit den zerissenen Gardinen spielt.
Dieses Gebäude war nicht nur ein Schwimmbad, es war auch ein Meisterwerk der deutschen Architektur und ein historisches Juwel inmitten des Stadtteils Pieschen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Rundgang machen und uns von den wunderschönen Details dieses Neuen Bauens begeistern.
Das Sachsenbad wurde in den Jahren 1928/1929 von Paul Wolf erbaut und gilt als eines der bemerkenswertesten Beispiele des Neuen Bauens in Dresden. Der quaderförmige Körper des Gebäudes ist von schmucklosen Putzfassaden mit gleichförmigen Fensterreihen und flachen Dächern geprägt. Der Architekt hat hier ein klares Statement gesetzt: Funktionalität steht vor Ornament.
Die gestaffelten Ausbauten und die stählerne Satteldachkonstruktion verleihen dem Gebäude eine unverwechselbare Form und bringen es mit der Umgebung in Einklang. Das Sachsenbad wurde als Kernstück eines größeren Gebäudekomplexes erbaut, der aus Hallenbad, Freiluftbecken, Wohn- und Bibliotheksgebäuden bestehen sollte. Realisiert wurde nur ein Teil des Bauvorhabens, aber das Sachsenbad blieb als einzigartiger Vertreter der neusachlichen Architektur in Dresden erhalten.
Im Inneren des Gebäudes finden wir ein Römisches Bad, ein Dampfbad, Massage- und Ruheräume sowie ein 25 Meter langes und 11 Meter breites Schwimmbecken. Die fußbodenbeheizten Säle und das Restaurant bieten Besuchern ein unvergessliches Erlebnis. Die zweigeschossige Schwimmhalle mit Galerie ermöglichte es den Besuchern, Wettkämpfe anzusehen.
Im Sachsenbad wurde nicht nur Fitness, Kraftsport, Gymnastik und Ballsport angeboten, sondern es fanden auch kulturelle Veranstaltungen wie Kurse, Lesungen und Ausstellungen statt. Hier konnte man nicht nur seinen Körper trainieren, sondern auch seinen Geist.
Ich sehe das imposante Gebäude, das einst das legendäre Sachsenbad in Dresden-Pieschen war. Die historische Bedeutung dieses Schwimmbads ist unbestreitbar, denn es wurde bereits im Jahr 1893 eröffnet und zog schon damals viele Besucher an. Es war eines der modernsten und größten Bäder in ganz Europa und bot den Menschen in Dresden eine willkommene Abkühlung im heißen Sommer.
Am Sachsenbad fühle ich mich wie in einer Zeitmaschine zurückversetzt. Die Architektur des Bades, mit den quadratischen Säulen und dem großzügigen Eingangsbereich, erzählt von vergangenen Zeiten, als das Schwimmen noch ein Luxus war und nicht jeder Haushalt eine eigene Badewanne besaß, selbst die Toiletten waren oft außerhalb der Wohnung.
Ich denke an die vielen Wannenbäder, die einst so begehrt waren. Ich stelle mir vor, wie die Menschen damals vor den Kabinen saßen und sich in warmen Wasser entspannten, während draußen der Winter tobte. Es ist fast schon ein wenig romantisch, dass diese Bäder eine Notwendigkeit waren, bevor sie zu einem Vergnügen wurden. Auch die Sauna mit ihren zwei Becken war ein Highlight für die Wellness-Fans.
Doch die Zeiten haben sich geändert und das Sachsenbad hat in den letzten Jahrzehnten einen drastischen Wandel durchgemacht. In den 1950er Jahren teilweise saniert. Doch das war nicht genug, denn das Schwimmbad sollte modernisiert werden. Die Betreiber entschieden sich für eine Vergrößerung des Schwimmbeckens auf 50 Meter, um längere Bahnen für die Schwimmer zu ermöglichen. Dabei wurden viele verschließbare Kabinen entfernt, was für viele Besucher ein herber Verlust war, und das Sachsenbad verlor dadurch viel von seinen Charme.
Trotzdem war das Sachsenbad immer noch ein beliebter Treffpunkt für Schwimmer und Wellness-Fans in Dresden und Umgebung. Doch das änderte sich mit der Zeit. Die Betreiber hatten keine Ahnung, wie sie das Bad verbessern sollten und was die Vergrößerung des Schwimmbeckens für Auswirkungen haben würde. Das Ergebnis ist heute eine Ruine, der kalte Wind bläst durch die glaslosen Fenster und das Schwimmbad ist geschlossen.
Ich kann mir nur vorstellen, wie schön das Sachsenbad in seinen besten Zeiten gewesen sein muss. Die vielen Wannenbäder und verschließbaren Kabinen, die Zuschauertribüne und die Schwimm-Bahnen waren einzigartig und machten das Sachsenbad in Dresden-Pieschen zu einem wahren Highlight in Dresden. Doch nun ist davon nichts mehr übrig geblieben und die Ruine vom Sachsenbad steht als Mahnmal für falsche Entscheidungen und mangelndes Verständnis für die Bedürfnisse der Besucher. Es bleibt zu hoffen, dass irgendwann in der Zukunft jemand das Potenzial dieses historischen Gebäudes erkennt und es wieder zu neuem Leben erweckt.
Ich mache mich auf den Weg durch den Park an der Kreuzung Wurzener Straße und Rehefelder Straße. Hier steht ein Windspiel zwischen den Bäumen, das im Rhythmus des Windes sanfte bewegt. Auf dem Spielplatz nebenan toben einige Kindern.
Als ich weiter die Rehefelder Straße entlang spaziere, komme ich an der Wäscherei A. Blume vorbei, die leider vor einiger Zeit einem Großbrand zum Opfer fiel. Ein Warnschild vor dem Grundstück erinnert daran, dass das Betreten des Geländes verboten ist und Eltern für ihre Kinder haften. Obwohl meine Eltern nicht mehr verhaftet werden können, gehe ich schnell weiter, um an der katholischen Kirche St. Josef vorbeizukommen.
Weiter geht es zum Kleingartenverein Am Anton-Günther-Park, wo ich eine Gärterin treffe. Sie zeigt mir stolz ihre Blumenecke und erzählt mir, dass der Kleingartenverein schon vor langer Zeit für seine hervorragende Mitarbeit im Nationalen Aufbauwerk ausgezeichnet wurde. Ich lasse mich von ihrer Begeisterung anstecken und nehme mir vor, beim nächsten Besuch einen Blick auf die anderen Parzellen zu werfen.
Als ich die Unterführung entlanggehe, erreiche ich die Hubertusstraße. Ein kurzer Abstecher führt mich zum St. Markus Friedhof, der mit seinen alten Gräbern eine ruhige und friedliche Atmosphäre ausstrahlt. Zurück auf der Rehefelder Straße geht es weiter bis zum Kreisverkehr mit der Weixdorfer-Boxdorfer Straße. Da gerade ein Bus kommt, nutze ich die Gelegenheit, um damit weiterzufahren bis zur Julius-Vahlteich-Straße. Von hier aus erreiche ich schließlich die Kesselsdorfer Straße.
Unterwegs genieße ich die malerische Landschaft und die verschiedenen Eindrücke, die mir begegnen. Von verfallenen Gebäuden bis hin zu prachtvollen Parks und Friedhöfen ist alles dabei. Die Gegend um Pieschen ist wirklich eine Fundgrube für Entdecker und Naturliebhaber. Ich freue mich schon darauf, beim nächsten Besuch noch mehr von diesem charmanten Stadtteil Dresdens zu erkunden.
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