Geister sind drin
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Mehr lesenSpaziergänge + Wanderungen
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Mittwoch ist Asiatag und auf dem Speiseplan steht Mini Pak Choi mit Mie-Nudeln, Ei und Tofu. Ein wahrer Hochgenuss für die Sinne, und ein besonderes kulinarisches Highlight . Gestärkt von diesem delikaten Mahl, entscheide ich mich zu einer Nachmittagstour auf den Trinitatisfriedhof. Mein Ziel ist die Grabstelle von Marie Simon, einer bemerkenswerten Frau, die am 26. August 1824 als Marja Janašec in Doberschau geboren wurde und am 20. Februar 1877 in Loschwitz bei Dresden verstarb. Marie Simon war eine außergewöhnliche Krankenpflegerin und spielte eine bedeutende Rolle beim Aufbau des Roten Kreuzes im Königreich Sachsen. Die Geschichte dieser Organisation nahm ihren Anfang im Jahr 1863, als der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant dem sächsischen Kronprinzen Albert die Idee des Roten Kreuzes präsentierte. Vier Jahre später, im Jahr 1867, wurde der Albert-Verein des Roten Kreuzes ins Leben gerufen. An dessen Spitze stand die spätere Königin Carola, die Frau des Kronprinzen. Marie Simon schloss sich diesem Verein an und gehörte fortan zu den Albertinerinnen, den Rot-Kreuz-Schwestern, die Kranke und Verwundete liebevoll pflegten. Marie Simon hatte ihre pflegerischen Kenntnisse autodidaktisch erworben und durch Hospitationen im Diakonissenkrankenhaus Dresden und in der Universitätsklinik Leipzig vertieft. Ihre erste Bewährungsprobe erlebte sie während der Schlacht von Königgrätz im Deutschen Krieg von 1866. Nach dem Krieg ernannte die großzügige Kronprinzessin Carola Marie Simon zum Mitglied des Direktoriums des Albert-Vereins und übertrug ihr die ehrenvolle Aufgabe, der Aufsicht über die Krankenpflegerinnen und die Leitung der Armenkrankenpflege. Auch während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 war Marie Simon unermüdlich im Einsatz. Nach Kriegsende widmete sich Marie Simon besonders der Ausbildung von Pflegekräften. Sie förderte nicht nur die kirchengebundene Pflege, sondern auch die freiwillige und berufliche Krankenpflege. Mit Unterstützung des Albert-Vereins baute sie in Dresden eine systematische Ausbildung auf. Die von ihr mitbegründete Heilstätte in Loschwitz sowie die eigens dafür eingerichtete Poliklinik in Dresden-Neustadt spielten dabei eine wichtige Rolle. Die Lernenden verbrachten die letzten sechs Monate ihrer dreijährigen Ausbildung in der renommierten Universitätsklinik in Leipzig. Es ist Marie Simons Verdienst, dass die Krankenpflege schließlich als eigenständiger Beruf anerkannt wurde. Mit 52 Jahren verstarb Marie Simon in der Loschwitzer Heilstätte und fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Trinitatisfriedhof. Dort ruhte ihr Grab jedoch nicht in dem Zustand, den ihre Verdienste verdienten. Die Zeit hatte ihre Spuren hinterlassen, und das Grab war inzwischen baufällig geworden. Doch zum Glück wurde diesem bedeutsamen Ort die nötige Aufmerksamkeit zuteil. Seit 2021 wird die Grabstelle von Marie Simon dank großzügiger finanzieller Unterstützung unter anderem durch das Stadtbezirksamt Dresden Altstadt, den DRK-Kreisverband Dresden und den DRK-Landesverband Sachsen saniert. Die Anstrengungen zielen darauf ab, das Andenken an diese außergewöhnliche Frau zu bewahren und ihre Geschichte für kommende Generationen erlebbar zu machen. Während ich dort stehe und das Grab betrachte, spüre ich die Präsenz von Geschichte und den Einfluss, den eine einzelne Person haben kann. Marie Simon war eine Pionierin in der Krankenpflege, eine mutige Frau, die sich für das Wohl anderer einsetzte. Ihr Engagement beim Aufbau des Roten Kreuzes und ihre bahnbrechende Arbeit in der Ausbildung von Pflegekräften haben die Gesellschaft nachhaltig geprägt. Es ist ein Moment der Stille und des Nachdenkens, während ich mich von der Bedeutung dieses Ortes erfassen lasse. Marie Simon hat mit ihrer Hingabe und ihrem Ehrgeiz eine bleibende Spur hinterlassen, die heute noch zu spüren ist. Es ist eine Erinnerung daran, dass jeder Einzelne von uns die Kraft hat, die Welt zu verändern und etwas Bedeutendes zu hinterlassen. Es sind Menschen wie Marie Simon, die uns daran erinnern, dass wir unser Leben nicht nur für uns selbst leben, sondern auch für das Wohl anderer. Es ist eine Erinnerung daran, dass jeder von uns eine Geschichte hat, die es wert ist, erzählt zu werden.
Als ich die Bücher im Büchertauschschrank am Bönischplatz abgelegt habe, stelle ich fest, dass sich nichts Passendes zum Mitnehmen darin befindet. Na toll, das ist ja mal ein echter Bücherfluch! Doch bevor ich mich weiter darüber ärgern kann, setze ich meinen Weg fort und schlendere an der ehemaligen Modrow-Kaufhalle in Johannstadt-Nord vorbei. Neben ihr thront der nagelneue ALDI Nord, der mir mit seinen grell leuchtenden Werbeschildern förmlich entgegenspringt.
Als ich die Lili-Elbe-Straße entlangspazierte, kam mir plötzlich der Oberbürgermeister Dirk Hilbert gefolgt vom MDR Kamerateam und anderen Personen entgegen. Doch das Schicksal hatte wieder einmal andere Pläne für mich. Während der Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit seinem strahlenden Lächeln vor der Kamera posierte, fand ich mich regelrecht aus dem Fernsehbericht herausgeschnitten. Ich könnte fast meinen, dass mein Auftritt zu glamurös für das öffentlich-rechtliche Fernsehen war. Aber gut, wer braucht schon Ruhm und Anerkennung, wenn man bei der Feier an der Lili-Elbe-Straße dabei sein kann?
Als ich die Nachricht vernahm, dass das frisch eingeweihte Lili-Elbe-Straßenschild gestohlen wurde, konnte ich es kaum glauben. Dresden hatte endlich sein erstes queeres Straßenschild und schon hatte finstere Diebe ihre klebrigen Finger im Spiel. Es scheint, als hätten die Täter die erste Gelegenheit genutzt, um in der finsteren Nacht zuzuschlagen und das Schild mitsamt der zusätzlichen Informationstafel zu entwenden. Als ob das nicht schon ärgerlich genug wäre, ist von beiden Schildern seither jede Spur verschwunden. Man stelle sich nur den Ärger vor, den Oberbürgermeister Dirk Hilbert verspürt haben muss, als er feststellte, dass das Schild, das er gerade erst feierlich zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) enthüllt hatte, schon wieder verschwunden war. Da hatte er sich sicherlich etwas mehr Anerkennung für seine Geste gewünscht. Aber wer braucht schon ein sichtbares Zeichen der Akzeptanz und Solidarität, wenn er auch einfach das Schild stehlen kann? Es bleibt zu hoffen, dass die Diebe ihr Diebesgut bald wieder zurückbringen oder dass die Stadt rasch Ersatzbeschilderung aufstellen kann. Immerhin sollte Dresden stolz darauf sein, dass es eine Straße nach Lili Elbe benannt hat, einer Pionierin der Transgender-Geschichte. Vielleicht können wir daraus auch lernen, dass manche Menschen einfach keine Rücksicht auf die Bedeutung und Symbolik solcher Schilder legen und dass es eine Schande ist, dass solch wichtige Botschaften nicht vor Diebstahl geschützt werden können. Nun bleibt uns nur zu hoffen, dass das gestohlene Schild irgendwo auftaucht und seine verdiente Würdigung erfährt.
Als Akt der Rebellion gegen das Verschwinden des Lili-Elbe-Straßenschildes haben sich doch tatsächlich Mitglieder der Piratenpartei zusammengetan, um dem Straßennamen wieder Sichtbarkeit zu verleihen. Mit geschickten Händen haben sie ein provisorisches Schild angebracht, begleitet von dem Kommentar: "Das gestohlene Schild wurde feierlich wieder aufgehangen." Ein wahrlich kreativer Akt! Doch das ist noch nicht alles. Die Dresdner scheinen den Kampf um die Lili-Elbe-Straße aufgenommen zu haben. Über Nacht sind weitere selbst gefertigte, bunte Straßenschilder wie Pilze aus dem Boden geschossen. Ein Regenbogen aus Farben, der sich stolz den Vorbeigehenden präsentiert. Es ist ein mutiges Statement, eine hommage an die Vielfalt und Toleranz, die diese Straße repräsentiert. Ich fragen mich, wann wird die Stadt Dresden endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und ein neues offizielles Straßenschild anfertigen? Die Piraten haben den Weg geebnet, das Volk hat seine Kreativität unter Beweis gestellt. Es scheint an der Zeit zu sein, dass auch die Verantwortlichen ihre Pflicht tun und die Lili-Elbe-Straße mit einem offiziellen Schild auszeichnen. Es wäre ein Akt der Anerkennung für all diejenigen, die für Gleichberechtigung und Akzeptanz kämpfen. Doch bis es soweit ist, genieße ich das schillernde Kaleidoskop an bunten Schildern und lasse mich von der bunten Stimmung anstecken. Es ist ein lebendiges Zeugnis des Engagements und des Gemeinschaftssinns. Ob das offizielle Straßenschild jemals kommen wird, bleibt vorerst ein Geheimnis. Aber wer weiß, vielleicht überrascht uns Dresden ja doch noch mit einer Prise Offenheit und Toleranz. Bis dahin lassen wir uns von den bunten Schildern verzaubern und feiern das lebhafte Treiben in der Lili-Elbe-Straße!
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