Auf einen Wink des
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Die Sonne reckt ihre letzten neugierigen Strahlen über die Grundstraße, als ich mich zu einem Spaziergang durch das Labyrinth der Bühlauer Straßen und Wege entschließe. Ein Abenteuer, das selbst die Kaffeebohnen der nahegelegenen Elisabethstraße vor Neid erzittern lässt.
Der Waldseilpark Bühlau grummelt vor sich hin, als wären seine Holzbalken Geheimnisträger. Ich wage mich auf den Gründelsteig, wo die Bäume flüstern und die Eichhörnchen meine Entscheidungen mit Argwohn beäugen. Unvermittelt taucht der Crostauer Weg auf, ein Pfad mit einem Schild, das so deutlich „Kein Durchgang, Privatweg“ schreit, dass selbst die Worte sich vor der Verschwiegenheit fürchten.
In der Sackgasse angekommen, fühlt es sich an, als ob die Zeit selbst innehält. Das „Kein Durchgang“-Schild schwindet im Dunkel, und ich wage mich weiter vor. Ein Tor, verschlossen wie das Geheimnis einer Oma hinter ihrer Kuchentür. Hier, zwischen Pflastersteinen und Stille, beginnt die Unwirklichkeit, und ich ertappe mich dabei, wie ich nach Schlüsseln in meiner Tasche suche, die ich nie besessen habe.
Kehre ich um, so wird der Bühlauer Schützensteig zu einem Pfad der gemalten Gedanken. Farben tanzen vor meinen Augen, und ich folge der Wilthener Straße, die sich wie eine Künstlerpalette ausbreitet. Plötzlich, wie aus einem Traum, taucht ein Schwibbogen im Garten auf. Ein Tor zur absurd-komischen Realität, wo Gartenzwerge Tango tanzen und mein Schatten ein Spiel aus grotesken Pantomimen spielt.
Die Kirschauer Straße führt mich vorbei an einer Freiwilligen Feuerwehr, die so enthusiastisch wirkt, als würden sie täglich Kaminbrände mit Slapstick-Comedy löschen. Die Neukircher Straße zeigt mir, dass Straßen mehr als Beton oder Asphalt sind – sie sind die pulsierenden Adern der Stadt zum Hochland. An der Haltestelle Grundstraße endet mein kunterbuntes Abenteuer, und ich blicke auf das Schild mit dem Namen Hölzelweg. Wer hätte gedacht, dass der Weg so viel mehr als nur ein Weg ist?
Die Grundstraße mag der Anfang sein, aber die Straßen von Bühlau sind der wahre Zauber. In den Winkeln und Ecken verstecken sich Geschichten, die selbst der Stadtplanschreiber bisher nicht niedergeschrieben hat. Und so schließe ich meine Odyssee durch die verschlungenen Pfade der Bühlauer Straßen mit einem Lächeln ab, bereit, das nächste Kapitel zwischen Realität und dem skurrilen Bühlau zu entdecken.
Mit einem Augenzwinkern und den besten Grüßen von den geheimnisvollen Wegen und Gassen Bühlaus,
Ihr Entdecker der verschlungenen Pfade und Geschichtenerzähler im Labyrinth an der Grundstraße.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den verborgenen Geschichten an den schattigen Winkeln der Bühlauer Straßen zwischen Pflastersteinen und verschlossenen Toren der Sackgassen.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
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