Dresden

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Spaziergang zum Augustusmarkt

Ein verirrter Septembertag ueber der Stadt der barocken Traeume.

Ein warmer Silvestermorgen in Dresden, das wärmste Silvester aller Zeiten. Ich starte meinen Spaziergang durch die Innere Neustadt. Die Wettervorhersage warnt vor Sturmböen bei 18°C, aber ich bin entschlossen, die Klimakatastrophe zu ignorieren und mich trotzdem auf den Weg zu machen. Am Albertplatz, finde ich die neu sanierten Doppelhaltestellen zwischen den beiden Springbrunnen. Ich gehe über den Jorge-Gomondai-Platz, vorbei am Gedenkstein für Jorge Gomondai weiter die Hauptstraße entlang.

Die unsichtbare Insel zwischen den rauschenden Verkehrsstroemen der Stadt.

Der Albertplatz empfing mich mit dem Geräusch der beiden Springbrunnen, ein sanftes, konstantes Rauschen, das die Stille der leeren Doppelhaltestellen nur unterstrich. Die neuen Glasdächer glitzerten feucht. Hier, auf dieser unsichtbaren Insel zwischen den Verkehrsströmen, spürte ich den ersten Windstoß. Er kam nicht als eisiger Bote, sondern als laue, ungeduldige Hand, die mir durch die Haare fuhr. Ein falscher Freund. Ich dachte an Jorge Gomondai, dessen Name nun einen ganzen Platz trug. Der Gedenkstein war kühl und glatt unter meinen Fingern. Der Wind wirbelte eine leere Chipstüte über das Pflaster. Sie tanzte eine fröhliche, traurige Silvesterpolka.

Die bleiche Ader der Stadt unter der schwachen Betaeubung des falschen Dezembers.

Die Hauptstraße war ein Patient unter schwachem Betäubungsmittel. Geschäfte hatten ihre Rollgitter heruntergelassen. In den Schaufenstern spiegelten sich die bleichen Wolkenfetzen, die jetzt schnell über das Blau jagten. Ein Lieferant wuchtete Kisten vor einen Späti. Das Klackern seiner Rollbahn war das einzige Geräusch. Die Weihnachtsbeleuchtung hing schlaff von den Masten, erloschen, überflüssig bei diesem Tageslicht. Ich ging schneller. Die Warnung summte in meinen Knochen, ein Kontrapunkt zur trügerischen Milde.

Das bunt entzuendete Gedärm des Festes zwischen stillgestellten Riesenraedern.

Der Augustusmarkt quoll aus der Seitenstraße wie ein bunt entzündeter Darm. Der Geruch von gebrannten Mandeln, Fett und Glühwein schlug mir entgegen. In der Mitte stand der Lichtbaum, ein skeletthafter Riese aus blauem Neon und tausend gläsernen Spiegeln. Er funkelte hämisch in der Dämmerung. Über den Holzbuden drehte sich das Riesenrad. Es war stillgestellt, ein regloses Skelett aus schwarzem Stahl gegen den fahlen Himmel. Seine Gondeln schaukelten leer im anwachsenden Wind. Die Laternen an den Buden wurden gerade angezündet. Echte Kerzen. Ihre Flammen zuckten und duckten sich, winzige, tapfere Aufständische gegen die kommende Nacht.

Der wachsame Monarch auf seinem Ross betrachtet eine seidig vergilbte Postkartenkulisse.

August der Starke thronte auf seinem vergoldeten Pferd, das Haupt dem Altstadtpanorama zugewandt. Der Goldene Reiter. In diesem Licht wirkte er nicht triumphierend, sondern wachsam. Als hätte auch er die Thermometer gesehen. Von seinem Sockel aus betrachtete ich die Postkartenkulisse: Hofkirche, Hausmannsturm, die dunkle Kuppel der Frauenkirche. Alles stand in einem seltsam flachen, gelblichen Licht, wie von einer alten Glühbirne beleuchtet. Unten auf der Straße ratterte eine Bahn der Linie 4 vorbei. Neben mir stand, verlassen, eine ganze Kiste Sternburger Bier. Ich nahm eine Flasche. Sie war warm. Mein Treibstoff.

Das wuetende Ausatmen des ganzen Jahres in einem Kanal aus Stein und Elbwind.

Die Augustusbrücke war ein Windkanal. Der Sturm kam jetzt ungehindert die Elbe heraufgezogen, warf mir die Jacke um die Ohren und pfiff in meinen Ohren. Es war kein Wintersturm. Es war das wütende Ausatmen des ganzen verrückten Jahres. Am Corollaplatz jagten Pappbecher über den Boden, ein weißes Rennen ohne Sieger. Die Bäume beugten sich mit einem ächzenden Seufzen. Ich trank einen Schluck von dem warmen Bier. Es schmeckte nach Absicht und kleinem Trotz.

Das temporaere Monument aus kaltem Licht und der ewigen Selfiepilgerschaft.

Die Buchstaben waren zwei Meter hoch. DRESDEN. Sie strahlten in einem kalten, klinischen Weiß. Die LED-Leuchtschrift auf dem Neustädter Markt war von einem Pulk Menschen umringt. Smartphones wurden gereckt, Selfiestöcke ausgefahren. Ein japanisches Paar posierte mit ernsten Gesichtern. Das Blitzlichtgewitter ließ die Buchstaben noch greller erscheinen. Ein temporäres Monument für den digitalen Abgesang. Ich wartete, bis die Gruppe weiterzog. Für einen Moment stand ich allein vor dem gleißenden Namen der Stadt. Dann erlosch er für eine Sekunde, wurde wieder eingeschaltet. Ein kurzes Flackern der Identität.

Das gefolterte Wasserspiel und die stumpfe Entschlossenheit der Lustleere.

Der Kracht-Brunnen sah aus wie ein gefoltertes Wasserspiel. Zweiundsiebzig Metallhülsen waren aus dem Beckenrand gerissen, abgeschraubt oder mit roher Gewalt abgeschlagen. Die Wunden rosteten schon. Das Becken war trocken, voller Herbstlaub und eines einsamen Jogurtbechers. Schaden: zwanzigtausend Euro. Ich stellte die leere Bierflasche daneben. Der Vandalismus hatte keine Wut, nur eine stumpfe Entschlossenheit ausgestrahlt. Es war die gleiche Energie, die den Frühling an Silvester zwang. Zerstörung aus purer Lustleere. Ich dachte an den verspielten Nymphenbrunnen anderswo in der Stadt. Der war noch heil. Noch.

Die stille Flucht durch die Hinterzimmer und abgeschotteten Duerfte der Stadt.

Die Große Meißner Straße war eine leere Bühne. Der Wind heulte in den Dachrinnen. Ich bog in den Palaisplatz ein, dann rechts in die Königstraße. Hier war es stiller, geschützter. Vor dem „Wenzel“, der tschechischen Bierstube, roch es nach Schweinebraten und abgestandenem Hopfen. Die Vorhänge waren zugezogen. Ein einsames Lachen drang heraus. Ich ging weiter, ein Gespenst in der eigenen Stadt. Der Weg wurde zur Flucht vor dem Abend, den ich doch herbeisehnte.

Der Ausgangspunkt wird zur Bank mit blechernen Tanzpartnern und suesslichem Duft.

Die Haltestelle am Albertplatz war mein Ausgangspunkt. Die Springbrunnen rauschten unverändert. Unter der Bank lagen drei leere Dosen: Energy-Drink, Cola, Club-Mate. Die Durstlöscher der Moderne. Ich setzte mich. Die Dosen tanzten im Wind, ein blechernes, rhythmisches Klackern. Der Sturm packte jetzt richtig zu. Er rüttelte an den Glasdächern, peitschte das Wasser der Brunnen auf die Straße. Ich zog die Jacke enger. Die Klimakatastrophe war kein abstrakter Begriff mehr. Sie saß neben mir auf der Bank, roch nach süßlichem Energy-Drink und trug eine Kapuze.

Das vorgezogene Katerfruehstück als Arche Noah auf dem Tisch der festlichen Sintflut.

Das Festmahl war eine Arche. Auf dem Tisch standen Fischsemmeln wie kleine Bastionen. Matjes, nordisch und klar. Forellenfilet mit einer Krone aus Pfeffer. Alaska-Seelachs, schwimmend in Öl. Dazu Cornichons, die so scharf waren, dass sie die Sinne reinigten, und Berge von Zwiebeln, um die Geister zu vertreiben. Das Störtebeker Bier war kalt und bitter. Es wusch den süßen Geschmack des Tages weg. Draußen heulte Albert. Drinnen schnitt ich eine Frühstücksorange auf. Ihr Saft war hell und säuerlich, ein Versprechen auf einen Morgen, der kommen musste, egal was die Nacht brachte. Das Katerfrühstück begann um Mitternacht. Ein vorgezogener Akt der Gnade.

Das truegerische Schachbrett aus barocker Vernunft und die Korrekturen der Erzaehlung.

Die Innere Neustadt ist ein Schachbrett aus barocker Vernunft. August der Starke ließ sie nach dem großen Brand planen, geradlinig, übersichtlich, eine Demonstration von Macht über das Chaos. Der Goldene Reiter blickt seither starr auf sein Werk. Doch die Statik ist trügerisch. Unter dem Pflaster liegen andere Geschichten. Der Jorge-Gomondai-Platz ist eine solche Korrektur der Erzählung. Der Augustusmarkt ein temporärer Einbruch von Mittelalter in die geometrische Ordnung. Die Stadt ist ein Palimpsest. Wir schreiben immer weiter darauf, manchmal mit leuchtenden Buchstaben, manchmal mit einem Vorschlaghammer.

Das berechenbare Oekosystem mit stillgestellten Riesenraedern und doppelter Buchfuehrung.

Der Augustusmarkt ist ein perfektes Mikroökosystem. Jede Bude eine Zelle. Der Verkauf von Zucker, Fett und Alkohol finanziert das funktionierende Ganze. Das Riesenrad, normalerweise ein Rad der Freude, steht heute still. Es ist zum Mahnmal geworden, zum Zeugen des falschen Wetters. Die Kerzen in den Laternen kosten den Betreiber fünfzig Euro pro Abend. Die LED-Kronen, die über allem hängen, verbrauchen für die ganze Saison zwanzig Euro Strom. Eine Rechnung. Die Flamme einer Kerze gegen die LED, das warme, lebendige Licht gegen das kalte, effiziente. Der Markt weiß nicht, wofür er sich entscheiden soll. Er bietet beides an.

Das schwebende Zeichen entkoppelt von Broeckelndem Stein und dem Geschmack warmer Luft.

Die LED-Leuchtschrift „Dresden“ ist ein Produkt des Stadtmarketings. Sie kostete achtzigtausend Euro. Sie wiegt zweihundert Kilogramm. Sie kann sechzehntausend Farben darstellen. An diesem Abend zeigt sie nur Weiß. Die Touristen, die sie fotografieren, wissen diese Zahlen nicht. Sie sehen einen leuchtenden Namen. Ein Symbol. Sie stellen sich darunter und nehmen ein Stück dieser Abstraktion mit nach Hause. In den sozialen Medien wird der Name weiterleuchten, entkoppelt vom bröckelnden Brunnen fünfzig Meter entfernt, entkoppelt von der lauen Sturmluft. Er wird zum reinen Zeichen. Das war vielleicht die Absicht.

Die alte Geschichte der Denkstuerze und die neue der abgeschraubten Messingduesen.

Brunnen in Dresden waren immer auch politische Aussagen. Prachtvolle Wasserspiele zeugten vom Reichtum der Stadt. Der Kracht-Brunnen, ein moderneres Werk, sollte Urbanität und Lebensfreude ausstrahlen. Der Vandalismus, der ihn traf, ist eine alte Geschichte. Was früher Denkstürze waren, sind heute abgeschraubte Düsen. Der Schaden von zwanzigtausend Euro ist eine abstrakte Zahl. Konkret sind die zweiundsiebzig fehlenden Teile. Jemand musste sie einzeln abschrauben, mit einem Werkzeug, mit Geduld. Es war kein Akt der Revolte. Es war Bürokratie der Zerstörung. Der Nymphenbrunnen, ein verspieltes, mythologisches Wesen aus Stein, blieb verschont. Vielleicht war er dem Täter zu schön, um ihn zu verstehen.

Die Falle fuer die lineare Zeit und das andere Wild das in sie hineinlief.

Silvester ist der Tag, an dem wir der linearen Zeit eine Falle stellen. Wir zünden Lärm und Licht, um den Übergang zu markieren. An diesem warmen Abend war die Falle gestellt, aber das Wild war anders. Der Sturm Albert war kein Winterungeheuer, er war ein atlantisches Tief, das seine Bahn verlegt hatte, angezogen von der Wärme über Mitteleuropa. In meiner Bierflasche vom Goldenen Reiter spiegelte sich das Zucken der Leuchtschrift. Der warme Geschmack des Biers, das kalte Weiß der LEDs, das heulende Geräusch des Windes. Alles vermischte sich zu einem Gefühl, das nicht Trauer war und nicht Freude. Es war die klare, definitive Gewissheit, im falschen Film zu sein. Und dennoch musste man bis zum Abspann bleiben. Also aß ich die Zwiebeln. Ich trank das Bier. Ich wartete auf den Morgen.


Mit einem herzlichen Gruß aus dem festlich geschmückten Dresden,
Ihr Navigator durch die Straßen der Inneren Neustadt und Entdecker der besonderen Orte an einen unvergesslichen Silvestermorgen in Dresden.

*Der geneigte Leser möge es verzeihen, dass diese Erzählung die Stadt Dresden als Momentaufnahme einfängt, ein Gebilde aus Jetzt und Erinnerung, das schon im nächsten Atemzug des Windes anders daliegen mag. Orte verändern ihr Gesicht, nicht nur durch Kriege oder Reformen, sondern durch den schleichenden Vandalismus der Zeit und die launische Zärtlichkeit eines Klimas, das seine Jahreszeiten vergisst. Wir halten hier fest, was war, als der Sturm Albert kam, eine Topografie des Übergangs, notiert auf der immerwährenden Palimpsest-Haut der Stadt.

Quellenangaben:
Inspiriert von der gespenstischen Wärme eines Silvesterspaziergangs durch die Inneren Neustadt.
Umwelt- und Klimainformationen der Landeshauptstadt Dresden
Folgen des Klimawandels - Daten und Reports des Umweltbundesamtes
Verein Hidden Dresden - Geschichte und Stadtentwicklung jenseits der Postkartenmotive
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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